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Gelsenkirchen: Telekom plant 40.000 Glasfaser-Anschlüsse

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Die Stadt Gelsenkirchen und die Deutsche Telekom unterzeichneten eine gemeinsame Absichtserklärung zum Ausbau der Glasfaser-Anschüsse.

Die Stadt Gelsenkirchen und die Deutsche Telekom unterzeichneten eine gemeinsame Absichtserklärung zum Ausbau der Glasfaser-Anschüsse.

Foto: MATTHIAS RIETSCHEL / dpa

Gelsenkirchen.  Absichtserklärung unterschrieben: Ab diesem Jahr plant die Telekom einen breitflächigen Ausbau des Glasfasernetzes in Gelsenkirchen.

Die Telekom beabsichtigt ab diesem Jahr in den Stadtteilen Altstadt, Buer, Schalke, Feldmark und Bulmke-Hüllen ein Glasfasernetz für rund 40.300 Haushalte auszubauen. Gemeinsam mit dem neuen Stadtrat Simon Nowack und Stadtbaurat Christoph Heidenreich haben Andreas Schulz und Jan Pohl von der Deutschen Telekom dazu am Freitag eine gemeinsame Absichtserklärung im Wissenschaftspark Gelsenkirchen unterzeichnet.

„Für die digitale Transformation der Stadtgesellschaft und der Wirtschaft ist ein leistungsfähiges Netz essenziell. Durch die Pandemie hat die Qualität der Internetanbindung durch Themen wie Homeoffice und Homeschooling noch einmal stark an Bedeutung gewonnen. Daher unterstützen wir die Ausbauplanungen der Telekom ausdrücklich“, so Stadtrat Simon Nowack. [Zum Thema:In Sachen schnelles Internet gibt es in Gelsenkirchen noch einige „weiße Flecken“. Wo diese digitalen Wüsten liegen und was jetzt passieren soll.]

Und Stadtbaurat Christoph Heidenreich ergänzt: „Glasfaser ist die Technologie, die die zukünftig benötigten Datenmengen transportieren kann. Ein Glasfaseranschluss in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus ist genauso wichtig wie ein Anschluss an Strom, Wasser oder Gas. Außerdem steigert er den Wert der Immobilie.“

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Das neue Netz ermöglicht Bandbreiten bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s). Es soll so leistungsstark sein, dass Arbeiten und Lernen zuhause, Video-Konferenzen, Surfen und Streamen gleichzeitig möglich sind. Wer sich in den jeweiligen Aktionszeiträumen für einen Glasfaser-Anschluss entscheidet, bekommt den Hausanschluss kostenfrei. Hauseigentümer sollen dadurch rund 800 Euro sparen.

„Anwohner in Gelsenkirchen haben jetzt die Chance auf einen Glasfaseranschluss und das kostenlos. Ein ganz wichtiger Punkt dabei: Er kommt nicht von allein. Dafür brauchen wir das Einverständnis der Eigentümer. Denn um den Glasfaseranschluss zu legen, müssen wir privaten Grund betreten“, sagt Andreas Schulz, Leiter Infrastrukturvertrieb Westdeutschland der Telekom.

Die Beauftragung funktioniert in den entsprechenden Aktionszeiträumen für interessierte folgendermaßen: Er oder sie beauftragt die Telekom. Die Telekom kontaktiert daraufhin die Vermieterin bzw. den Vermieter. Anschließend wird besprochen, wo die Glasfaser ins Haus kommt und wie sie im Haus verläuft. Eigentümer können die Telekom ebenfalls direkt beauftragen.

Mehr Infos auf www.telekom.de/glasfaser

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