Verfassungsfeindliche Parolen

Gelsenkirchen: Strafverfahren nach Pöbelei am Hauptbahnhof

Einen pöbelnden Mann haben Bundespolizisten am Gelsenkirchener Hauptbahnhof (Symbolbild) gestellt. Er rief verfassungsfeindliche Parolen - und befand sich erst seit einem Tag wieder auf freiem Fuß. Jetzt läuft ein neues Strafverfahren gegen ihn.

Einen pöbelnden Mann haben Bundespolizisten am Gelsenkirchener Hauptbahnhof (Symbolbild) gestellt. Er rief verfassungsfeindliche Parolen - und befand sich erst seit einem Tag wieder auf freiem Fuß. Jetzt läuft ein neues Strafverfahren gegen ihn.

Gelsenkirchen-Altstadt  Kaum wieder in Freiheit, ist ein Mann am Gelsenkirchener Hauptbahnhof durch Pöbeleien und verfassungsfeindliche Parolen aufgefallen.

Einsatz für die Bundespolizei: Ein 38-jähriger Mann hat in der Dienstagnacht, 24. März 2020, im Gelsenkirchener Hauptbahnhof Passanten beleidigt und bepöbelt. Er skandierte zudem verfassungsfeindliche Parolen. Beamte stellten ihn und leiteten ein Strafverfahren ein.

Gegen 23.50 Uhr wurden Beamte nach Angaben der Bundespolizei alarmiert, weil ein Mann im Hauptbahnhof Gelsenkirchen Passanten beleidigen und anpöbeln würde. Des Weiteren berichteten Zeugen, er rufe lautstark verfassungsfeindliche Parolen.

Tags zuvor erst wieder in Freiheit entlassen worden

Bundespolizisten fahndeten zunächst ergebnislos nach dem Mann, konnten ihn aber
jedoch kurze Zeit später stellen, als er erneut zum Bahnhof zurückkehrte. Wie die Behörden mitteilte, habe die Überprüfung des deutschen Staatsangehörigen ergeben, dass er erst tags zuvor aus der Justizvollzugsanstalt entlassen worden sei.

Gegen den Gelsenkirchener wurden Strafverfahren wegen des Verwendens von
Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Beleidigung eingeleitet. Des
Weiteren erteilten ihm Bundespolizisten einen Platzverweis für den Hauptbahnhof.

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