Konzepte gegen Rechts

Gelsenkirchen steht auf für Demokratie

Schon 2014 demonstrierten Parteienvertreter vor dem Hans Sachs Haus gegen Rechts.

Foto: Joachim Kleine-Büning

Schon 2014 demonstrierten Parteienvertreter vor dem Hans Sachs Haus gegen Rechts. Foto: Joachim Kleine-Büning

Gelsenkirchen.   Bürger sollen bei Handlungskonzepten gegen Rechts mitarbeiten. Land initiiert das Prgramm NRWeltoffen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die Bürger der Stadt sind aufgerufen zu handeln. Sie sollen Konzepte mitgestalten, um Tendenzen gegen Rechts wie auch Rassismus gar nicht erst aufkommen zu lassen. Am Freitag, 24. November, ist zu dem Thema die erste Netzwerktagung zwischen 15 und 19 Uhr im Bürgerforum des Hans-Sachs-Hauses vorgesehen.

Präventives Handeln vor Ort stärken

Das Motto lautet: „Gelsenkirchen steht (auf) für Demokratie und Partizipation gegen Rechtsextremismus und Rassismus.“

Die Stadt Gelsenkirchen ist eine der ausgewählten Kommunen für das Landesprogramm „NRWeltoffen – Lokale Handlungskonzepte gegen Rechtsextremismus und Rassismus“. Die Landesregierung will sich unter anderem mit diesem Programm offensiv gegen Rechtsextremismus und Rassismus einsetzen und das präventive Handeln vor Ort stärken. Kommunale und zivilgesellschaftliche Akteure sollen in einem gemeinsamen Prozess lokale Handlungskonzepte entwickeln. Am Ende steht eine umfassende kommunale Handlungsstrategie gegen Rechtsextremismus und Rassismus.

Tagung im Hans-Sachs-Haus

Ziel des Projekts für Gelsenkirchen ist es, zunächst ein passgenaues Handlungskonzept zu erarbeiten. Es geht in der Tagung darum, strategische Ziele, Handlungsziele, Ideen für Maßnahmen zu erarbeiten. Gemeinsam mit lokalen Akteuren der Stadtgesellschaft und engagierten Bürgerinnen und Bürgern sollen an diesem Tag Ziele und Ideen für Gelsenkirchen bei der Arbeit gegen Rechtsextremismus und Rassismus in folgenden Feldern entwickelt werden:

Es geht um die Bereiche Medien/Öffentlichkeitsarbeit, Wohnen/Wohnumfeld, Arbeit, Religion, Jugendarbeit, Kultur und Freizeit, Schule und Bildung, Kinder und Familie.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich ab sofort für diese Veranstaltung anmelden.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (2) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik