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Gelsenkirchen: Spitze der Kaufmannschaft Buer tritt zurück

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Tritt mit seinem Stellvertreter Andreas Groß zum 30. Juni als Chef der Werbegemeinschaft Gelsenkirchen-Buer zurück: Ole Siemienski.

Tritt mit seinem Stellvertreter Andreas Groß zum 30. Juni als Chef der Werbegemeinschaft Gelsenkirchen-Buer zurück: Ole Siemienski.

Foto: Joachim Kleine-Büning / FUNKE Foto Services

Gelsenkirchen.  Wie Ole Siemienski und Andreas Groß ihren überraschenden Abschied aus dem Vereinsvorstand in Gelsenkirchen-Buer begründen. Und wie es weitergeht.

Das Vorsitzenden-Duo der Werbegemeinschaft Buer, Ole Siemienski und Andreas Groß, ist zum 30. Juni überraschend von seinen Ämtern zurückgetreten – „aus persönlichen Gründen“, wie es offiziell hieß. Wie genau die aussehen, dazu wollte sich Siemienski auf WAZ-Anfrage nicht näher äußern. Fakt ist nur, dass man zu Anfang Februar eine Nachfolge aus den eigenen Reihen suche. Rund vier Jahre standen die Zwei an der Spitze des Vereins mit derzeit rund 65 Mitgliedern.

Dass wegen Corona Veranstaltungen wie das Cityfest und das Weihnachtsdorf am Dom 2021 ausfallen mussten, dass der Lockdown und Corona überhaupt die Umsatz-Bilanzen von Einzelhändlern und Gastronomen verhagelten und Kundinnen sowie Kunden in den Online-Handel trieb: Darüber hatte Siemienski schon öfter geklagt. Trotzdem hatte er, teilweise in Kooperation mit der damaligen Citymanagerin Aylin Gimmerthal, Aktionen wie „Buer blüht auf“ – die Platzierung von Blumenampeln in der Fußgängerzone – oder das Stadtteilfrühstück Ende 2021 entwickelt, um für eine Belebung der Innenstadt zu sorgen.

Gelsenkirchener Siemienski tritt zum 1. Juli auch aus der Werbegemeinschaft Buer aus

Auch für die letzten sechs Monate seiner Amtszeit hat das Duo noch einiges im Köcher: Geplant sind „Buer Live“ im Juni, das Cityfest im September und der Martinsumzug im November. Ab Mitte November soll dann der Weihnachtsmarkt entlang der Hochstraße für Adventsstimmung sorgen.

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Die übrigen Vorstandsmitglieder bleiben weiterhin im Amt. Zumindest im Verein wird Siemienski dann keinen Kontakt mehr mit ihnen haben: Wie er der WAZ-Redaktion bestätigte, will er zum 1. Juli auch aus der Werbegemeinschaft austreten.

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