Straftäter

Gelsenkirchen schiebt illegal eingereisten Straftäter ab

Konsequent abschieben will die Gelsenkirchener Ausländerbehörde auch weiterhin illegal eingereiste Straftäter. Am Donnerstag gelang dies bei einem Serben, dem 26 Straftaten zur Last gelegt werden.

Konsequent abschieben will die Gelsenkirchener Ausländerbehörde auch weiterhin illegal eingereiste Straftäter. Am Donnerstag gelang dies bei einem Serben, dem 26 Straftaten zur Last gelegt werden.

Foto: JUSTIN BROSCH

Gelsenkirchen.  Gelsenkirchen hat einen illegal eingereisten Straftäter aus Serbien gefasst und zur Abschiebung überführt. 26 Straftaten gehen auf sein Konto.

Am Donnerstag konnte die Gelsenkirchener Ausländerbehörde mit Unterstützung der Polizei einen aus Serbien stammenden Intensivtäter mit Unterstützung in einer Gelsenkirchener Wohnung fassen. Der Mann wurde umgehend in die Unterbringungseinrichtung für Ausreisepflichtige nach Büren gebracht. Von dort wird der illegal eingereiste Mann erneut nach Serbien abgeschoben.

Lange Liste von Straftaten: Betrug und Körperverletzung

Der insgesamt in 26 Fällen, unter anderem wegen Betruges und gefährlicher Körperverletzung, strafrechtlich in Erscheinung getretene Mann, war bereits abgeschoben und mit einer Einreisesperre versehen worden, konnte aber dennoch erneut in die Bundesrepublik einreisen. Bei einem ersten Einreiseversuch im Juli wurde er von der Bundespolizei entdeckt und zurückgewiesen. Bei einem weiteren Versuch im Oktober 2019 muss ihm die Einreise unerkannt gelungen sein.

Stadt will Abschiebungen konsequent durchsetzen

Die Gelsenkirchener Ausländerbehörde erhielt Anfang Dezember 2019 durch einen anonymen Hinweis Kenntnis über den Aufenthaltsort des illegal eingereisten Mannes. Sie organisierte daraufhin unmittelbar, unter Mithilfe der Polizei, einen Zugriff. Unter der angegebenen Adresse wurde der Mann auch tatsächlich angetroffen und festgenommen. Die Ausländerbehörde der Stadt Gelsenkirchen wird wie in diesem Fall Abschiebungen jeweils konsequent umsetzen, betont die Verwaltung.

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