Coronavirus & Ladenschluss

Gelsenkirchen: Polizei schließt erneut vier Ladenlokale

Die Gelsenkirchener Polizei hat erneut Ladenschließungen anordnen müssen, weil Gastronomen gegen die Auflagen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verstoßen haben.

Die Gelsenkirchener Polizei hat erneut Ladenschließungen anordnen müssen, weil Gastronomen gegen die Auflagen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verstoßen haben.

Gelsenkirchen.  Einsicht ist nicht jedem gegeben in der Corona-Krise. Die Polizei hat erneut Lokale geschlossen, die gegen aktuelle Auflagen verstoßen haben.

Verbote und Auflagen angesichts der fortschreitenden Corona-Pandemie finden nach wie vor nicht immer Beachtung. Erneut hat die Gelsenkirchener Polizei Ladenlokale geschlossen, die für Kundschaft spät abends noch geöffnet hatten.

Am Mittwoch, 18. März 2020, haben Polizeibeamte in mehreren Stadtteilen insgesamt vier Schließungen von Gastronomiebetrieben angeordnet. Zuvor hatten die Betreiber gegen Auflagen des Infektionsschutzgesetzes verstoßen, die eine Ausbreitung des Corona-Virus
verhindern sollen.

40 Café-Gäste spielten Karten und rauchten Wasserpfeife

So wurden nach Angaben der Polizei beispielsweise um 23.44 Uhr in einem Café am Fersenbruch im Stadtteil Heßler 30 bis 40 Personen angetroffen, die Karten spielten und Wasserpfeifen rauchten. Gegen Mitternacht beendeten die Beamten außerdem noch eine private Geburtstagsfeier in einem Lokal an der Arminstraße in der Altstadt und forderten die Gastgeberin auf, das Geschäft abzuschließen. In allen Fällen wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen durch die Beamten gefertigt.

Am vergangenen Dienstag hatte die Gelsenkirchener Polizei bereits elf Lokale dicht gemacht.

Die Polizei Gelsenkirchen wird fortlaufend kontrollieren, ob die Maßgaben der Landesregierung befolgt werden. Gegen alle Zuwiderhandlungen werden die
Polizeibeamten konsequent vorgehen und bei erneut festgestellten Verstößen
Strafanzeigen fertigen.

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