Tanznacht

Gelsenkirchen: Musiktheater im Revier bittet zum Mai-Tanz

Die Sänger der Hip-Hop-Band „Einshoch 6“ gestalten mit der Neuen Philharmonie Westfalen zusammen ein besonderes Konzert für den „Tanz in den Mai“.

Die Sänger der Hip-Hop-Band „Einshoch 6“ gestalten mit der Neuen Philharmonie Westfalen zusammen ein besonderes Konzert für den „Tanz in den Mai“.

Foto: Joachim Kleine-Büning

Gelsenkirchen.   „MiR goes Hip-Hop“ und Arbeiterlieder zum 1. Mai erklingen im Gelsenkirchener Musiktheater im Revier zum Monatswechsel

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Auch im Opernhaus wird in den Mai getanzt! Als „Partynacht im stilvollsten Ambiente der Stadt“ kündigt das Musiktheater im Revier die Feier am Samstag, 30. April, im Foyer des Großen Hauses am Kennedyplatz an. Nach der Vorstellung „MiR goes HipHop“ darf bei heißer Musik und kühlen Getränken abgetanzt werden.

Eine spannende Mischung

Das Crossover-Konzert der Neuen Philharmonie Westfalen unter Leitung des Generalmusikdirektors Rasmus Baumann beginnt um 19.30 Uhr. Die Premiere mit der Münchener Band „Einshoch6“ geriet bereits zu einem gefeierten Erfolg. Im Februar brachten die experimentierfreudige Neue Philharmonie Westfalen und die Deutsch-Rapper das Opernhaus mit einer faszinierenden, frischen und spannenden Mischung aus großem klassischen Sound und eher softem, eingängigen Hip-Hop zum Beben.

Am Vorabend zum Mai bietet das MiR aber noch eine weitere Veranstaltung an. Denn schließlich wird am 1. Mai auch der Tag der Arbeit begangen. So serviert das Musiktheater um 19.30 Uhr im Kleinen Haus als „Hörgenuss spezial“ Arbeiterlieder. Interpretiert wird die musikalische Reise durch dieses Genre von den Ensemble-Mitglieder Christa Platzer, Sebastian Schiller und Anke Sieloff. Außerdem wird auch der Opernchor des MiR auftreten.

Solidaritätslieder als eine Art Volksmusik

Mit einem neuen Lebensgefühl entstand einst in der Weimarer Republik auch eine neue Musik. So gelang dem Arnold-Schönberg-Schüler und politischen Aktivisten Hanns Eisler eine Art neue Volksmusik, die im „Solidaritätslied“ einen der populären Niederschläge gefunden hat. Protestlieder zählen ebenso zu den Arbeiterliedern wie gemeinschaftsstiftende Musik.

Bei diesem Hörgenuss kommen aber nicht nur klassische Arbeiterlieder zu Gehör, sondern auch amerikanische Work Songs auf die Bühne.

Die Karten für „MiR goes Hip-Hop“ kosten zwischen 12 und 42 Euro. Tickets für die Arbeiterlieder gibt es für 8 Euro. Info gibt es unter Tel. 0209 4097 200.

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