Anlage Erholung-Buer

Gelsenkirchen: Kleingärtner gestalten Baum zum Insektenhotel

Die Kleingartenanlage Erholung-Buer in Gelsenkirchen ist um eine Attraktion reicher: Uschi Berndt, Obmann Helmut Schwarze, Vorsitzende Wladyslawa Drossel, Schriftführerin Angelika Lasthaus und Künstlerin Caroline Cerovsek gestalteten einen Eichenstumpf zu einem Insektenhotel um.

Die Kleingartenanlage Erholung-Buer in Gelsenkirchen ist um eine Attraktion reicher: Uschi Berndt, Obmann Helmut Schwarze, Vorsitzende Wladyslawa Drossel, Schriftführerin Angelika Lasthaus und Künstlerin Caroline Cerovsek gestalteten einen Eichenstumpf zu einem Insektenhotel um.

Foto: Frank Oppitz / FUNKE Foto Services

Gelsenkirchen-Buer.  Gelsenkirchener Gartenfreunde vom Verein Erholung-Buer arbeiteten einen Stumpf um. Domizil wirkt wie ein Hexenhäuschen.

Der Kleingärtnerverein Erholung-Buer hat eine neue Attraktion: Neben Spielplatz, Hüpfsteinen und Lehrpfad haben die Gartenfreunde eine neue Heimat für Insekten geschaffen. Entstanden ist dieses neue Domizil im Eingangsbereich der Anlage aus einer von mehreren Eichen, die gefällt werden mussten.

„Uns war von Anfang an klar: Hier soll etwas Besonderes entstehen, das dem Charakter der alten Bäume gerecht wird“, berichtet Schriftführerin Angelika Lasthaus. Einer der Baumstümpfe konnte bis auf etwa vier Meter Höhe erhalten bleiben - und auf diesem Rest haben nun sieben Gartenfreunde in enger Zusammenarbeit ein Insektenhotel errichtet, das sich auch gut als Coverbild eines Kinderbuchs eignen würde. Denn er wirkt wie der Eingang in eine Fantasiewelt.

Gelsenkirchener Insektenhotel hat sich besonders für Kinder zur Attraktion entwickelt

Ausgestattet mit einem spitzen Dach, unter dem sich mit Löchern versehene Äste stapeln, zieht der Baumstumpf mit Fenster-Attrappen die Blicke der Besucher auf sich. Eine Etage tiefer haben die Kleingärtner eine kleine Rundbogen-Tür eingebaut, neben der ein Keramik-Frosch thront. Wer hier - außer den Insekten - noch zu Hause ist? Eine breit lächelnde Hexe mit spitzem rotem Hut, Umhang und Besen hat direkt daneben Platz genommen.

„Offenbar fühlt sich jeder, der die Anlage an der Hülser Straße mit ihren 190 Gärten betritt, in eine Märchenwelt versetzt“, berichtet Angelika Lasthaus. „Der Restbaum hat sich bereits zu einem Magneten für Kinder entwickelt. Häufig sind die Kleinen dabei zu beobachten, wie sie versuchen, die Tür zu öffnen, um die kleine Hexe zu besuchen.“

Verein sucht noch einen Namen für die Hexe

Die Sitzbänke gegenüber dienen als willkommener Rastplatz für Eltern oder Großeltern. Und auch Spaziergänger nehmen dort gerne die Gelegenheit zu einer kleinen Pause wahr oder gönnen sich im angrenzenden Biergarten eine verdiente Erfrischung. Auch in Coronazeiten sind Gäste im Vereinslokal willkommen.

Wie die Hexe heißen soll, ist ungeklärt - noch. „Wir suchen einen Namen. Wer eine Idee hat, kann seinen Vorschlag gerne in den Vereins-Briefkasten legen oder per Mail schicken. Die eingegangenen Vorschläge und Bilder werden in einem Schaukasten ausgehängt“, so die Schriftführerin.

Mail-Kontakt: kgv.erholung-buer@kleingarten-gelsenkirchen.de

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben