Unfall

Gelsenkirchen: Auto im Gleisbett – Straßenbahn fährt wieder

Einsatz für die Polizei Gelsenkirchen an der Kurt-Schumacher-Straße. Hier landete am Mittwochmorgen ein Auto im Gleisbett der Straßenbahn. (Symbolbild)

Einsatz für die Polizei Gelsenkirchen an der Kurt-Schumacher-Straße. Hier landete am Mittwochmorgen ein Auto im Gleisbett der Straßenbahn. (Symbolbild)

Foto: Oliver Mengedoht / FFS

Gelsenkirchen-Schalke.  In Gelsenkirchen ist am Mittwochmorgen ein Auto im Gleisbett der Straßenbahn 302 gelandet. Unklar ist zurzeit noch, wie das passieren konnte.

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Auf der Kurt-Schumacher-Straße in Gelsenkirchen ist es am frühen Mittwochmorgen zu einem kuriosen Unfall gekommen. Kurz hinter der Kreuzung Florastraße in Fahrtrichtung Norden ist ein Auto im Gleisbett der Straßenbahn gelandet. Wie es dazu gekommen ist, kann die Polizei zur Stunde noch nicht sagen.

Fest steht aber: „Es handelt sich um einen Verkehrsunfall ohne Verletzte“, so Gelsenkirchens Polizeisprecher Christopher Grauwinkel auf WAZ-Nachfrage. „Wir haben zurzeit auch keine Hinweise darauf, dass Alkohol im Spiel gewesen ist.“ Nach seiner Schilderung ist an dem Unfall auch kein anderes Auto beteiligt als jener schwarze Golf, der wie auch immer von der Straße abgekommen ist.

Auswirkungen auf die Straßenbahnlinie 302

Um kurz vor 7 Uhr erreichte die Polizei die Meldung von dem Unfall. Der Einsatz dauerte etwa zwei Stunden. Gegen halb neun begann ein Abschleppwagen, den Golf aus dem Gleisbett zu heben. Durch die Bergungsmaßnahmen war die linke Fahrspur der Kurt-Schumacher-Straße in Richtung Norden an der Unfallstelle einspurig. Die Folge waren Staus im Kreuzungsbereich der Florastraße.

Auswirkungen hatte der Unfall auch auf den Straßenbahnverkehr. Via Facebook informierte die Bogestra ihre Kunden: „Die Linie 302 ist aktuell zwischen den Haltestellen Musiktheater und Ernst-Kuzorra-Platz getrennt. Grund dafür ist ein Pkw im Gleisbereich. Bitte nutzt auch alternative Linien um an Euer Ziel zu kommen.

Gegen 9 Uhr wurde die Linientrennung aufgehoben

„Wir versuchen immer, einen Schienenersatzverkehr aufzubauen“, so Bogestra-Sprecher Christoph Kollmann. Dies könne mitunter aber dauern, da ein solcher Bus erstmal organisiert werden muss. Manchmal kämen sie dann aus Bochum oder gar aus Witten. Insofern blieb den ÖPNV-Kunden zunächst keine andere Möglichkeit, als auf andere, bestehende Linien auszuweichen – wie etwa die Buslinie 380.

Gegen 9 Uhr konnte die Bogestra dann Entwarnung geben: Die Linientrennung wurde aufgehoben. „Dann können wir dem angeforderten Ersatzbus jetzt sagen, dass er umkehren kann“, so Kollmann. (sgx)

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