Sicherheit & Verkehr

Gelsenkirchen: Am Bahndamm ausgebremst und zugeschlagen

In Gelsenkirchen hat ein Autofahrer die Nerven verloren und seinen Vordermann nach einem Ausbremsmanöver attackiert. Es gab Verletzte.

In Gelsenkirchen hat ein Autofahrer die Nerven verloren und seinen Vordermann nach einem Ausbremsmanöver attackiert. Es gab Verletzte.

Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Gelsenkirchen-Bulmke-Hüllen.  In Gelsenkirchen hat ein Autofahrer die Nerven verloren und seinen Vordermann nach einem Ausbremsmanöver attackiert. Es gab Verletzte.

Gefährliche Körperverletzung, gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr und Nötigung – in Gelsenkirchen hat einem Bericht der Polizei zufolge ein Autofahrer aus Gladbeck offenbar die Nerven verloren und das vermeintliche Fehlverhalten seines Vordermannes eigenmächtig mit Gewalt bestraft. Der 34-Jährige landete in Gewahrsam, ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

Den Schilderungen der Polizei zufolge ereignete sich der Vorfall am Dienstagabend, 3. März 2020, auf der Bismarckstraße in Bulmke-Hüllen. Gegen 20.45 Uhr war dort ein 18-jähriger Gelsenkirchener mit seinem Opel Astra, in dem auch ein 17-Jähriger aus Gelsenkirchen saß, in Richtung Stadtzentrum unterwegs. Laut Polizei wollte der 18-Jährige in die Hohenzollernstraße abbiegen, entschied sich aber kurzfristig dagegen und setzte seine Fahrt auf der Bismarckstraße fort.

Am Bahndamm kurzerhand ausgebremst

Das hat einen 34-jährigen Autofahrer, der hinter dem Gelsenkirchener fuhr, dem Bericht zufolge wohl derart geärgert, dass er den Astra mit seinem Mercedes kurzerhand am Bahnübergang überholte, ihn abrupt ausbremste und mit seinem 28-jährigen Beifahrer ohne festen Wohnsitz ausstieg, um den anderen zur Rede zu stellen.

Wortgefecht entwickelt sich zu handfestem Streit

Das anschließende Wortgefecht entwickelte sich laut Polizei zu einem handfesten Streit zwischen den vier Männern, bei dem zwei verletzt wurden. Ein vorbeifahrender Pkw wurde von umherfliegenden Gegenständen beschädigt. Zeugen alarmierten die Polizei.

Gladbecker landet in Gewahrsam, sein Beifahrer liegt im Krankenhaus

Der 28-jährige Beifahrer des Gladbeckers wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, der 34-jährige Gladbecker aufgrund seines aggressiven Verhaltens zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Die beiden Gelsenkirchener wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort entlassen, der 17-Jährige bemerkte erst zuhause leichte Verletzungen

Die Polizei ermittelt in dem Fall nun wegen gefährlicher Körperverletzung, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Nötigung im Straßenverkehr.

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