Wirtschaft & Coronahilfen

Gelsenkirchen: Abgeordnete wollen Küppersbusch retten

Um Küppersbusch in Gelsenkirchen wurde schon lange gerungen. Hier ein Bild von einer früheren Protestaktion.

Um Küppersbusch in Gelsenkirchen wurde schon lange gerungen. Hier ein Bild von einer früheren Protestaktion.

Gelsenkirchen  Drei Gelsenkirchener Bundestagsabgeordnete versuchen, die Küppersbusch-Schließung zu verhindern. Sie schreiben Briefe an Ministerium und Holding.

Die Gelsenkirchener Bundestagsabgeordneten Ingrid Remmers (Die Linke), Irene Mihalic (Bündnisgrüne) und Markus Töns (SPD) haben sich anlässlich der Betriebsschließung des Küppersbusch-Werkes in Gelsenkirchen mit zwei gemeinsam unterzeichneten Schreiben an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sowie die schweizerischen Holding Heritage gewandt, zu der die Teka-Gruppe und damit Küppersbusch gehört. Ihr Ziel: Die Schließung abwenden.

Die Politiker richten die Frage an den Bundeswirtschaftsminister, ob im Falle Küppersbusch Mittel aus den Coronahilfen der Bundesregierung genutzt werden können, um das Werks-Aus abzuwenden. "Diese Hilfen könnten es dem Unternehmen ermöglichen nach der Krise einen neuen Investor zu finden", heißt es in den Schreiben, die der WAZ vorliegen. Damit könnte der Verlust von rund 150 Arbeitsplätzen vermieden werden.

Zugleich appellieren die Bundestagsabgeordneten an die Holding, die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten für den Weiterbetrieb des Werkes zu prüfen" und bieten dafür auch ihre Unterstützung an. "Gerade in diesen schwierigen Zeiten ist Solidarität zwischen Unternehmen und Beschäftigten eine wichtige Grundlage, um auch in Zukunft in wirtschaftlich stabilen Verhältnissen wirken zu können", so die Politiker. Die Schließung hat in Gelsenkirchen auf breiter Front Empörung und Kritik ausgelöst.

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