Natur & Umwelt

Gelsendienste haben 550 Laub-Sammelbehälter aufgestellt

Mitarbeiter der Gelsendienste sind derzeit im gesamten Gelsenkirchener Stadtgebiet unterwegs, um Laub von den Straßen und Gehwegen aufzusammeln.

Mitarbeiter der Gelsendienste sind derzeit im gesamten Gelsenkirchener Stadtgebiet unterwegs, um Laub von den Straßen und Gehwegen aufzusammeln.

Foto: Martin Möller / Funke Foto Services

Gelsenkirchen.  Die Gelsendienste haben insgesamt 550 Sammelbehälter für Straßenlaub aufgestellt. Grünabfälle von Privatgrundstücken gehören dort nicht hinein.

Was für die einen die lang ersehnte, bunte Jahreszeit ist, bringt für andere Bürger in jedem Jahr reichlich Arbeit: der Herbst. Tonnenweise lassen die Bäume zurzeit ihre Blätter fallen, da ist in den kommenden Wochen das große Fegen und Aufsammeln angesagt. 550 Sammelbehälter für das Straßenlaub haben die Gelsendienste aufgestellt. Immer mit dem Hinweis: „Nur für Laub“.

„Laub aus Privatgärten und Grünabfälle gehören in diese Tonnen definitiv nicht hinein“, sagt Gelsendienste-Pressesprecher Tobias Heyne. 26.000 Straßenbäume gibt es in Gelsenkirchen, für die der kommunale Entsorger zuständig ist. Die Festlegung, wo ein Behälter aufgestellt wird, orientiert sich an der Anzahl der städtischen Bäume in den einzelnen Straßen. Normalerweise werden die Behälter einmal pro Woche geleert. „Wir bedanken uns bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die uns bei der Sammlung der 2500 Tonnen Laub unterstützen, die alljährlich allein im öffentlichen Straßenraum anfallen“, sagt Ulrich W. Husemann, der Betriebsleiter der Gelsendienste.

Laub von Privatgrundstücken darf nicht auf öffentlichen Flächen landen

Die Reinigungspflicht ist in der Straßenreinigungssatzung der Stadt Gelsenkirchen geregelt. Die Säuberung der öffentlichen Straßen, Wege und Plätze innerhalb geschlossener Ortslagen erfolgt größtenteils durch die Stadttochter. „In einigen Straßen ist allerdings die Reinigungspflicht auf die Grundstückseigentümer übertragen worden, die dann natürlich auch keine Straßenreinigungsgebühren bezahlen“, erklärt Heyne.

Leider komme es aber immer wieder vor, dass Laub von Privatgrundstücken auf öffentlichen Flächen abgeladen würden. „Dies erschwert unsere Arbeit zusätzlich. Außerdem handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld geahndet wird, wenn man den Verursacher findet“, erklärt das Unternehmen.

Laub und weitere Grünabfälle aus Privatgärten können an den beiden Wertstoffhöfen des kommunalen Entsorgers abgegeben werden: an der Adenauerallee 115 und an der Wickingstraße 25 a, montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie samstags von 8.30 Uhr bis 15 Uhr. Für die Sammlung und den Transport von Grüngut bietet Gelsendienste schon seit einigen Jahren wiederverwendbare Säcke an. Diese bestehen aus reißfestem Gewebe und fassen ein Volumen von rund 150 Litern. Kaufen kann man sie an den Kassen der Wertstoffhöfe. Ein Sack kostet 1,50 Euro, vier Stück werden für fünf Euro angeboten.

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