Gasleck am Güterbahnhof

Gasleck am Gelsenkirchener Güterbahnhof: Einsatz erfolgreich

Gas aus undichtem Waggon wird mit Bodenfackel verbrannt
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Gelsenkirchen-Horst.  Erfolgreicher Einsatz am Güterbahnhof Gelsenkirchen-Horst. Das Propangas des leck geschlagenen Kesselwagens konnte umgefüllt werden.

Gefahr gebannt: Im Fall des leck geschlagenen Kesselwagens mit Propangas am Gelsenkirchener Güterbahnhof Horst konnten die Bürger in die vorsichtshalber geräumten Häuser an der Stadtgrenze zu Gladbeck zurückkehren. Das gab Gelsenkirchens Feuerwehrsprecher Carsten Jost bekannt.

Gas über Nacht umgepumpt und ein Teil abgefackelt

„Das Propangas wurde über Nacht weitestgehend abgepumpt und in einen leeren Kesselwagen umgefüllt“, teilte Feuerwehrsprecher Carsten Jost mit. Die Bewohner der geräumten Häuser seien wieder in ihre vier Wände zurückgekehrt. Das Restgas im undichten Wagen wird nun kontrolliert per Bodenfackel verbrannt. Die Restarbeiten inklusive Brandschutz sollen bis zum Mittag erledigt sein.

Bewohner kehren in ihre Häuser in Gladbeck zurück

Am Freitagnachmittag hatten bereits die Umfüllarbeiten am Güterbahnhof an der Horst-Gladbecker Straße begonnen. In Zusammenarbeit mit der Werkfeuerwehr des Chemiepark Marl musste dazu der Druck in beiden Kesselwagen beim Umfüllen angepasst werden. Dazu musste ein Teil des Gases kontrolliert abgefackelt werden. Aus Sicherheitsgründen mussten daher einige Anwohner der Mathias- und Roßheidestraße in Gladbeck ihre Wohnungen verlassen. Die Feuerwehr Gladbeck und das Ordnungsamt informierten die betroffenen Personen.

Der schadhafte Kesselwagen wird am Ende ins BP-Werk nach Gelsenkirchen zurückgebracht.

Schweißnaht am Kesselwagen undicht geworden, fingernagelgroßes Loch

Am Freitagmorgen, 16. Oktober, alarmierte der Lokführer eines Güterzuges mit fünf Propangas-Kesselwagen die Feuerwehr. Er hatte bemerkt, dass aus einem Tankwagen Gas austrat. Ein Schweißnaht am Kopf eines Waggons hatte ein fingernagelgroßes Loch, aus dem Gas zischend entwich.

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