Zooserie

Gärtnerin findet große Liebe zu kleinen Schweinen im Zoom

Gärtnerin Jutta Hinz hat ihr Herz an die kuscheligen Meerschweinchen in der Zoom Erlebniswelt verloren.

Gärtnerin Jutta Hinz hat ihr Herz an die kuscheligen Meerschweinchen in der Zoom Erlebniswelt verloren.

Foto: Joachim Kleine-Büning

Gelsenkirchen.   Die Biologin und Gartenbauerin Jutta Hinz (57) mag in der Zoom Erlebniswelt die putzigen Nager, weil sie so gesellige Zeitgenossen sind.

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Ob Eisbären, Tiger, Giraffen oder Löwen: Die meisten Zootiere sind echte Exoten. Und bei Besuchern und Pflegern besonders beliebt. Eine aber hat sich in einen eher gewöhnlichen Zoobewohner verguckt: in das Meerschweinchen. Landschaftsgärtnerin Jutta Hinz hat sich ganz besonders in die putzigen kleinen Nager verliebt, die im Grimberger Hof in der Zoom Erlebniswelt zu Hause sind. „Die besuche ich regelmäßig“, lächelt sie.

Die Entstehung der Zuneigung der 57-Jährigen zu den kleinen Schweinchen liegt schon ein paar Jahre zurück: „Das reicht bis in die Kinderzeit meines Sohnes. Der hatte damals immer ein Meerschweinchen.“ Die Gärtnerin findet: „Kinder sollten mit Tieren aufwachsen.“ Inzwischen ist der Sohn 25 Jahre alt („Jetzt hat er keine Meerschweinchen mehr, jetzt hat er eine Freundin.“), die Faszination für die geselligen Vierbeiner ist bei Jutta Hinz aber geblieben.

Hinz kontrolliert sonst alles, was grün ist

Im Zoo ist die gebürtige Gladbeckerin, die heute in Bottrop lebt, seit acht Jahren Teamleiterin für den Bereich Gartenbau. Zu ihrem Team gehören noch vier Gartenlandschaftsbauer und eine Gärtnerin. „Das ist eine unglaublich vielfältige Arbeit.“ Die umfasst die Kontrolle der Wege durch den Zoo, Holzarbeiten, den Bau von Landschaften, die Pflege von Rasenflächen und den großen Bereich von Zierpflanzen. Jutta Hinz kontrolliert im Zoo einfach alles, was grün ist.

„Als Zierpflanzengärtnerin und Biologin war es für mich ein Traumjob, die exotische Bepflanzung der Tropenhalle mit zu konzipieren. Das ist eine Chance, die man nur einmal im Leben bekommt.“ In der dschungelgrünen Halle greift sie sogar selbst ab und zu noch gerne nach der Gießkanne.

Stall an Stall mit Gans Gustav

Und zwischendurch, wenn Zeit bleibt, wandert Jutta Hinz zum Grimberger Hof zu den kleinen Schweinchen, die übrigens in Nachbarschaft zu den mächtigen Husumer Protestschweinen leben. Wenn die Tage so eisig sind wie kürzlich, dann bleibt die wuselige Bande im Stall. Zumal sich derzeit gleich mehrere Jungtiere unter der Wärmelampe tummeln. Gestreichelt werden dürfen die durchaus empfindlichen Tiere von den Besuchern nicht.

Wenn Tierpflegerin Martina Ernst die Meerschweinchen, echte Pflanzenfresser, mit Gemüse, Heu, Pellets oder auch mal einem harten Brötchen versorgt, sind die Tiere aber durchaus verhalten zutraulich. Ein paar Äste bekommen sie zum Abnagen für ihre spitzen Zähne, durch die Beschäftigung werden sie zudem bei Laune gehalten. „Darum sind die Tiere auch nicht ängstlich, wenn wir in den Stall kommen, die erkennen uns schon“, sagt Martina Ernst.

Die Meerschweinchen sind erkennbar sozial, tummeln sich immer in kleinen Gruppen am Futtertrog oder im Holzhäuschen. Und wenn der direkte Stallnachbarn, der Gänserich Gustav, zu laut schnattern, dann fangen die Meerschweinchen an, vernehmlich zu quieken.

>>> Öffnungszeiten des Grimberger Hofs

Wer den Grimberger Hof im Zoo kennenlernen möchte: Die Zoom Erlebniswelt hat an der Bleckstraße in Bismarck hat in den Wintermonaten täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet.


Karten für Erwachsene kosten im Winter 15,50 Euro, für Kinder (4 bis 12 Jahre) 10,50 Euro. Weitere Infos: www.zoom-erlebniswelt.de

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