Ostereiersuche

Frühstart zur Eiersuche im Bulmker Park

Leon (rote Jacke) sucht am Sonntag mit vielen anderen Kindern im Bulmker Park bunte Ostereier. Die SPD-Bulmke hat 900 Eier im Park versteckt. Fotos:J. Kleine-Büning

Leon (rote Jacke) sucht am Sonntag mit vielen anderen Kindern im Bulmker Park bunte Ostereier. Die SPD-Bulmke hat 900 Eier im Park versteckt. Fotos:J. Kleine-Büning

Gelsenkirchen-Bulmke.   Eifrige Kinder wuseln beim traditionellen Osterspektakel der SPD-Ortsvereine Bulmke und Hüllen um die Wette. 900 bunte Eier galt es zu finden.

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Den Startschuss aus der Signalpistole konnten die Kinder am Rosenrondell im Bulmker Park erst gar nicht mehr abwarten: Es war 11.05 Uhr, für sie ging’s im Pulk los zum turbulenten Ostereiersuchen, da interessierte sie die Vorbereitung von Markus Töns, Bundestagsabgeordneter der örtlichen SPD, als „Starter“ wenig.

Eigentlich sollten die Vorschulkinder und die Schulkinder auch getrennt losspurten auf der Suche nach den 900 bunten Eiern, die Helfer der Ortsvereine Bulmke und Hüllen versteckt hatten. Doch ließ sich das kaum noch auseinander halten, und außerdem hatte das erste Aufräumen zum Frühling im Park auch schlicht dafür gesorgt, dass viele Verstecke zur Tarnung der Ostereier schlicht nicht mehr da waren. Und so mischten sich die Gruppen der wuselnden Kinder zwischen Drachenspielplatz und dem Teichareal ganz schnell.

Mitgefiebert hat auch Dilura (4), die trotz ihres Schnupfens ganz früh aufgestanden war, weil sie sich „so darauf gefreut hat“, mit Brüderchen Dogan (10) hier am Ostersonntag mit dabei zu sein.

Wetter ist zweitrangig

„Wir hatten versprochen, dass das Ostereiersuchen auch bei Regen und niedrigen Temperaturen stattfindet,“ erzählt Wolfgang Adolph-Hovenga, der Vorsitzende im Ortsverein Bulmke, lächelnd, „und wir waren schließlich auch schon ‘mal bei Raureif hier.“ Diesmal sorgte jedenfalls die Fontäne im Teich für eine neue interessante Kulisse. Sie ist auch im Frost der vergangenen Tage eisfrei geblieben und in der Dunkelheit angeleuchtet ein Ziel für die Spaziergänger in der kleinen, grünen Idylle genau auf der Grenze der beiden Ortsvereins-Gebiete.

Die Suche hat bereits lange Tradition

Die das Ostereiersuchen aber schon so lange gemeinsam organisieren und durchführen, dass Hovenga und Michael Maaßen, der OV-Vorsitzende in Hüllen, schon gar nicht mehr genau wissen, seit wann schon, „so, hm, 20 oder sogar 30 Jahre.“ Die Mitglieder und Mandatsträger standen auch im Nieselregen für Gespräche und Informationen bei Kaffee und Keksen und dem „Meckerbuch“ bereit.

Wer von Kindern von der Eiersuche mit leeren Händen zum Rosenrondell zurückkehrte, für den war mit Schokohasen und anderen kleinen Süßigkeiten vorgesorgt, um nicht enttäuscht nach Hause zu gehen. „Aber die werden so oder so auch schnell weg sein“, waren sich die Helfer noch vor dem Start der populären Aktion sicher.

>> Eine Schar ehrenamtlicher Helfer

Damit die Ostereiersuche auch ein Erfolg wird und Spaß bereitet, sind immer viele helfende Hände im Hintergrund im Einsatz.

Daher wird die Aktion praktisch generalstabsmäßig geplant: Ein Schar ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bringen Thermoskannen mit Kaffee und palettenweise bunte Ostereier. Die verstecken sie eine knappe Stunde, bevor der Andrang kommt, im Bulmker Park.

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