Musiktheater im Revier

Förderverein begrüßt das 1000. Mitglied

Der Vorstand des Fördervereins Musiktheater (fmt) begrüßte mit Peter Jahn (l.) das 1000. Mitglied. Es gratulierten Ulrike Westen, Dr. Rudolf Rezori, Ursula Rehrmann und Kurt Limburg.

Der Vorstand des Fördervereins Musiktheater (fmt) begrüßte mit Peter Jahn (l.) das 1000. Mitglied. Es gratulierten Ulrike Westen, Dr. Rudolf Rezori, Ursula Rehrmann und Kurt Limburg.

Foto: Olaf Ziegler

Gelsenkirchen.   Lange hatten sie darauf hin gearbeitet: Jetzt konnte der Förderverein Musiktheater (fmt) mit dem Bueraner Peter Jahn das 1000. Mitglied begrüßen.

Die Verbundenheit zum Haus währt schon lange. Bereits in Kindertagen nahm der Vater den Sohn regelmäßig mit ins Musiktheater im Revier. Gemeinsam besuchten sie Konzerte und große Oper. Aber, wie das bei vielen so geht: Dann kam der Einstieg in den Beruf, die Gründung der eigenen Familie, Zeit fehlte. Jetzt aber entschied sich Peter Jahn dafür, wieder öfter ins MiR zu gehen und trat auch gleich dem Förderverein fmt bei. Und wurde prompt das 1000. Mitglied des Kulturvereins.

„Was für eine Überraschung“, staunt der 51-jährige Bueraner bis heute. „Und was für eine Freude.“ Gestern begrüßte der fmt-Vorstand das neue Mitglied im Musiktheater mit einem Blumenstrauß. Lange hatte der Verein auf genau diese magische Zahl 1000 hingearbeitet. Schon zuvor avancierte der engagierte Kulturbund zum größten Kulturverein der Stadt.

Nur der FC Schalke 04 hat mehr Mitglieder

Viel mehr Mitglieder hat in Gelsenkirchen wohl nur noch ein anderer Verein und das ist der FC Schalke 04. „Aber auch da bin ich Mitglied“, schmunzelt Peter Jahn, „und zwar schon seit 25 Jahren.“ Beruflich arbeitet der Gelsenkirchener Kulturfreund als Wirtschaftsprüfer in einer großen Kanzlei in Duisburg. „Es war ein Musikbrunch an einem Sonntag im Musiktheater, der mir so gut gefallen hat, dass ich wieder öfter Vorstellungen besucht habe.“

Und dann gemeinsam mit seiner Frau Astrid auf die Idee kam, doch auch gleich fmt-Mitglied zu werden. Das ist ihm wichtig, „um die Verbundenheit zum Opernhaus zu dokumentieren“. Und auch, um die Stadt zu stärken: „Das Musiktheater, Schalke, das Kunstmuseum, der Zoo, das sind wichtige Standortfaktoren dieser Stadt.“ Die gelte es zu stärken.

Theater lieben und fördern

Aber auch, dass er und seine Frau (das 999. Mitglied) nun wie alle anderen fmt-Mitglieder einmal im Monat einen Brief mit allen Informationen aus dem Verein und aus dem Musiktheater erhält, freut den gebürtigen Gelsenkirchener.

Vorstandsvorsitzender Dr. Rudolf Rezori zählt die weiteren Vorzüge einer Mitgliedschaft auf: „Wir schaffen regelmäßig Möglichkeiten, dass die Mitglieder in Kontakt zu den Künstlern kommen können.“ Mit der Gesprächsreihe „fmt schafft Begegnungen“ zum Beispiel. Hier wird am kommenden Mittwoch Sängerin Christa Platzer zu Gast sein.

1977 mit nur sechs Mitgliedern gegründet

Für Begegnungen und Austausch sorgt zudem der regelmäßige „fmt-Stammtisch“. Beim Neujahrsempfang bekommen die Vereinsmitglieder zudem einen ganz exklusiven Einblick in die aktuellen Produktionen der Spielzeit. Dr. Rezori verweist auch auf das Angebot von Probenbesuchen.

Der inzwischen so mitgliederstarke Förderverein fing übrigens einst ganz klein an. Am 13. September 1977 gründete Gundula Mundt, Ehefrau des damaligen Generalmusikdirektors, zusammen mit fünf weiteren Kulturinteressierten den Verein.

Heute gelingt es dem Verein, das Musiktheater und seine Produktionen mit jährlich rund 60.000 Euro zu unterstützen. Ganz gemäß dem Motto: „Theater lieben heißt Theater fördern.“

>>>Info: Mitgliedschaft ab 40 Euro im Jahr

Mitglied im Förderverein Musiktheater (fmt) zu werden, ist vergleichsweise günstig. Ein Fördermitglied zahlt im Jahr 40 Euro. Eine Gala-Mitgliedschaft kostet 125 Euro, Firmen können ab 500 Euro dabei sein.

Mit dem Geld unterstützt der fmt Produktionen und Projekte des Opernhauses.

Weitere Informationen über den Verein gibt es online unter www.mir-fmt.de

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