Blaulicht

Finger weg vom Handy: Kontrolle der Gelsenkirchener Polizei

Die Gelsenkirchener Polizei hat bei einer Schwerpunktkontrolle 67 Verkehrsteilnehmer gestoppt – sie hatten während der Fahrt ihr Handy benutzt.

Die Gelsenkirchener Polizei hat bei einer Schwerpunktkontrolle 67 Verkehrsteilnehmer gestoppt – sie hatten während der Fahrt ihr Handy benutzt.

Foto: Lars Heidrich / Lars Heidrich / FUNKE Foto Services

Gelsenkirchen.  Schwerpunktkontrolle der Gelsenkirchener Polizei: 67 Verkehrsteilnehmer wurden angezeigt – sie hatten ihr Handy während der Fahrt benutzt.

Die Gelsenkirchener Polizei hat am Mittwoch, 16. September, im gesamten Stadtgebiet Schwerpunktkontrollen durchgeführt. Dieses Mal im Fokus: Das Benutzen von Mobiltelefonen während der Fahrt. Die Beamten stoppten insgesamt 150 Fahrzeugführer. 67 von ihnen nutzten bei der Fahrt ein Handy oder ein anderes elektronisches Gerät und müssen jetzt mit einer Anzeige rechnen. Darunter waren auch sechs Radfahrer.

Polizei Gelsenkirchen beteiligt sich an länderübergreifenden Sicherheitsaktion

Viele unterschätzen den kurzen Blick auf ein Display, warnt die Polizei. „Wer bei Tempo 50 für eine Sekunde abgelenkt ist, fährt etwa 14 Meter im Blindflug. Telefonieren und Texten während der Fahrt erhöht das Unfallrisiko erheblich.“, heißt es in einer Meldung der Polizei.

Mit dem Einsatz hatte sich die Polizei Gelsenkirchen an der länderübergreifenden Verkehrssicherheitsaktion „Roadpol Safety Days“ mit dem Motto „Stay alive and save lives“ beteiligt. In diesem Zusammenhang informierten Präventionsexperten der Gelsenkirchener Polizei Bürger auf dem Sankt-Urbanus-Kirchplatz in Buer über die Gefahren von Ablenkung im Straßenverkehr.

Bei der Kontrolle fielen auch 72 andere Verkehrssünder auf

Bei der Kontrolle fielen auch 72 andere Verkehrssünder auf. Viele waren nicht angeschnallt oder hatten ihre Kinder im Auto nicht oder nicht richtig gesichert. Sie mussten Verwarngelder (62) entrichten oder bekommen jetzt eine Anzeige (10). Ein Autofahrer hatte keinen Führerschein. Ihn erwartet jetzt ein Strafverfahren. Gegen einen weiteren Autofahrer wurde eine Strafanzeige nach einem illegalen Beschleunigungsrennen vorgelegt.

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