Brand

300 Gaffer bei Wohnungsbrand in Gelsenkirchen-Horst

Mit 50 Kräften und 17 Fahrzeugen rückte die Feuerwehr zum Brandort in der Poststraße an.

Mit 50 Kräften und 17 Fahrzeugen rückte die Feuerwehr zum Brandort in der Poststraße an.

Foto: Feuerwehr Gelsenkirchen

Gelsenkirchen-Horst.  In Gelsenkirchen stand am Dienstagabend eine Wohnung in Vollbrand. Die Feuerwehr war mit 50 Einsatzkräften vor Ort. Gaffer beschäftigten Polizei.

Die Feuerwehr Gelsenkirchen wurde am Montagabend, 4. August, um 19.13 Uhr zu einem Brand an der Poststraße gerufen. Mehrere Anrufer berichteten am Notruf von einer starken Rauchentwicklung. Daraufhin machten sich die ersten Einsatzkräfte auf den Weg und erreichten den Einsatzort bereits nach weniger als vier Minuten. Dort stellte sich heraus, dass sich in einem dreigeschossigen Haus eine Wohnung im zweiten Stock im Vollbrand befand. Daraufhin übernahm die Feuerwache I den Frontalangriff, die der Feuerwehr Heßler den Innenangriff und die Feuerwache II die Rückseite des Gebäudes.

Auch die Polizei hatte bei dem Einsatz viel zu tun: Geschätzt 300 Schaulustige fühlten sich von den Löscharbeiten angezogen, teilte die Polizei am Mittwochmorgen mit. Der Bereich musste weiträumig abgesperrt werden. „Die Zahl der Gaffer war aus unserer Sicht bei dem Brand überdurchschnittlich“, sagte ein Polizeisprecher auf Nachfrage. Einzelne Strafverfahren gegen Schaulustige seien aber im Einsatzbericht nicht vermerkt, sagte der Sprecher.

50 Feuerwehrkräfte aus drei Feuerwachen im Einsatz

Zum Glück hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits alle Bewohner des Hauses in Sicherheit gebracht. Trotzdem überprüften die Retter die jeweiligen Wohnungen noch einmal.

„Aufgrund der hohen Temperaturen in der Brandwohnung, gestaltete sich der Löscheinsatz als sehr schwierig, da sich das Feuer sehr schnell auch auf den Dachstuhl ausbreiten wollte“, berichtete die Feuerwehr. Eine Hausbewohnerin musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Feuerwehr setzte bei dem Einsatz auch zwei Drehleitern ein. Nach gut einer halben Stunde hatten die insgesamt etwa 50 Einsatzkräfte, die mit 17 Fahrzeugen angerückt waren, das Feuer unter Kontrolle, teilte Brandrat Johannes Stegner mit.

Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Kriminalpolizei übernommen.

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