Todesfall

Feuerwehr Gelsenkirchen in tiefer Trauer: Als Engel gegangen

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Die Feuerwehr in Gelsenkirchen trauert um einen besonders beliebten Kollegen: Carsten Jost starb am Samstag völlig unerwartet, nachdem er beim Joggen zusammengebrochen war.

Die Feuerwehr in Gelsenkirchen trauert um einen besonders beliebten Kollegen: Carsten Jost starb am Samstag völlig unerwartet, nachdem er beim Joggen zusammengebrochen war.

Foto: Oliver Müller / FUNKE Foto Services

Gelsenkirchen.  Trauer in Gelsenkirchen: Carsten Jost, Feuerwehrmann, Behördensprecher und beliebter Kollege ist überraschend nach dem Dienst gestorben.

Die Feuerwehr Gelsenkirchen trauert um ihren Behördensprecher und angehenden Leiter der Feuerwehrschule, Carsten Jost. Der 48-Jährige verstarb am heutigen Samstag völlig unerwartet. Der ausgesprochen beliebte und kollegiale Feuerwehrmann war nach einem 24-Stunden-Dienst noch am Berger See Joggen gegangen. Dabei kam es zu dem Zusammenbruch, in dessen Folge er noch vor Ort verstarb. Eine Joggerin hatte ihn entdeckt und die Retter alarmiert. Die herbeigerufenen Kollegen vom Rettungsdienst konnten ihn jedoch trotz Reanimationsversuchen nicht mehr ins Leben zurück holen.

Feuerwehrchef Michael Axinger extrem geschockt

Feuerwehrchef Michael Axinger zeigte sich extrem geschockt über den plötzlichen Verlust des hochgeschätzten und liebenswerten Kollegen, der kurz vor einer wichtigen Beförderung stand. Die Leitung der Feuerwehrschule war dem auch beim Feuerwehrnachwuchs extrem beliebten Mann wegen seines besonderen Engagements in dem Bereich und guten Drahts zu jungen Menschen angetragen worden. Gemeinsam mit Kollegen wollte der sportlich aktive Jost in Kürze nach Italien in den Urlaub reisen. Privat kümmerte der als Familienmensch bekannte Wehrmann sich rührend um seine Eltern.

„Wie haben mit Carsten Jost einen tollen Kameraden verloren“

Der Schock und die Trauer unter der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehr in Gelsenkirchen ist groß. „Viel zu früh von uns gegangen“, schreiben die Löschzüge 18 (Ückendorf) und 19 (Heßler) etwa auf ihren Facebookseiten, auf denen sie am Samstagnachmittag schwarz-weiße Bilder von Trauerbändern mit dem Satz „als Retter gekommen, als Engel gegangen“ veröffentlichten. Auch Buers Bezirksbürgermeister Dominic Schneider (SPD) kondoliert öffentlich, schreibt, dass seine Gedanken bei den Angehörigen und den Kameradinnen und Kameraden sind, die „einen tollen Kameraden verloren haben“.

Die Feuerwehr Gelsenkirchen trauert auf ihrer Facebook-Seite um einen „von uns allen hochgeschätzten Kollegen“ der in „viel zu jungem Alter in seiner Freizeit verstorben“ ist. „Fassungslos stehen wir gemeinsam vor der Lücke, die er in unseren Reihen hinterlässt. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.“ Oberbürgermeisterin Karin Welge spricht von einem „verantwortungsvollen und engagierten Menschen“, den sie vor allem in ihrer Zeit als Feuerwehrdezernentin kennengelernt habe. „der bei den Kameraden allseits geschätzt wurde. Meine Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Lieben.“

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