Taubenplage

Falke soll Tauben aus der Gelsenkirchener Stadt vertreiben

Schon 2017 hatte die Stadt mit dem Einsatz eines Wüstenbussards versucht, die Tauben im Umfeld des Hans-Sachs-Hauses zu vertreiben.

Schon 2017 hatte die Stadt mit dem Einsatz eines Wüstenbussards versucht, die Tauben im Umfeld des Hans-Sachs-Hauses zu vertreiben.

Foto: Martin Möller (Archiv)

Gelsenkirchen.   Die vielen Tauben in der Gelsenkirchener Innenstadt entwickeln sich für die Gebäude zur Plage. Ein Falke soll zur Vergrämung eingesetzt werden.

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Die große Zahl an Tauben sorgt bei der Stadt für Ärger. Wegen der anhaltenden starken Verschmutzung der Fassaden des Hans-Sachs-Hauses und des Musiktheaters (MiR) sind in Kürze erneute Einsätze mit einem Falken zur Taubenvergrämung vorgesehen.

Einsatz unter der Aufsicht eines Falkners

Die Vertreibung ist zum Schutz vor gesundheitsschädlichen Einflüssen zwingend erforderlich. Von Taubenkot in diesem Umfang kann eine gesundheitliche Gefährdung ausgehen. Bei der so genannten Vergrämung werden die Tauben weder gejagt noch getötet. Allein durch die Präsenz des Falken werden sie aus dem Innenstadtbereich vertrieben. Eine Gefährdung von Passanten ist ausgeschlossen. Der Einsatz erfolgt unter der Beaufsichtigung eines ausgebildeten Falkners.

Bis eine nachhaltige Lösung gefunden ist, soll ein Falke in regelmäßigen Abständen eingesetzt werden. Die Stadt weist zudem darauf hin, dass das Füttern der Tauben verboten ist. Ein Bußgeld kann bis zu 1000 Euro betragen.

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