Erweiterung Zentraldeponie

Erweiterung der Deponie: Zweite Erörterung am 20. August

Der zweite Erörterungstermin für die Erweiterung der Zentraldeponie Emscherbruch steht fest: 20. August, Emscher-Lippe-Halle in Gelsenkirchen. Einlass ab 9 Uhr. Hier zu sehen ist die Dannekampsiedlung im Vordergrund und die Deponie Emscherbruch im Hintergrund. Gegen die Erweiterung hat es massive Proteste gegeben.

Der zweite Erörterungstermin für die Erweiterung der Zentraldeponie Emscherbruch steht fest: 20. August, Emscher-Lippe-Halle in Gelsenkirchen. Einlass ab 9 Uhr. Hier zu sehen ist die Dannekampsiedlung im Vordergrund und die Deponie Emscherbruch im Hintergrund. Gegen die Erweiterung hat es massive Proteste gegeben.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Gelsenkirchen/Herne.  Der zweite Erörterungstermin für die Erweiterung der Zentraldeponie Emscherbruch steht fest: 20. August, Emscher-Lippe-Halle in Gelsenkirchen.

Im Verfahren um die umstrittene Erweiterung der Zentraldeponie Emscherbruch (ZDE) an der Stadtgrenze von Gelsenkirchen und Herne hat die zuständige Bezirksregierung Münster den Termin für den zweiten Erörterungstermin festgelegt. Der Erörterungstermin wird am Donnerstag, 20. August, in der Emscher-Lippe-Halle, Adenauerallee 118, um 9.30 Uhr (Einlass ab 9 Uhr) stattfinden.

Bei dem Erörterungstermin können Bürger ihre Einwendungen, Anträge und Fragen hinsichtlich der Deponiererweiterung vorbringen. Wie die Genehmigungsbehörde mitteilt, dürfen allerdings nur neue Einwendungen in das Verfahren eingebracht werden. Bereits eingebrachte Vorbehalte sind nicht zulässig.

Zusatztermin, falls Erörterung am 20. August nicht abgeschlossen werden kann

Kann die Erörterung am 20. August noch nicht abgeschlossen werden, so wird sie zu einem Termin weitergeführt, der noch bekanntgegeben wird.

Der Erörterungstermin ist nicht öffentlich. Teilnahmeberechtigt sind Einwender (Personen, die rechtzeitig Einwendungen erhoben haben), Betroffene, gesetzliche Vertreter, Bevollmächtigte und Sachbeistände der Einwender, Antragssteller, Sachverständige und Gutachter, Mitarbeiter der beteiligten Behörden und Stellen als Träger öffentlicher Belange, Vertreter der anerkannten Umwelt- und Naturschutzvereinigungen, die eine Stellungnahme abgegeben haben sowie Mitarbeiter der Anhörungsbehörde.

Zur Einlassberechtigung ist ein Personaldokument (Personalausweis, Reisepass) und gegebenenfalls eine Vertretungsvollmacht vorzulegen.

Wegen Corona: Sitzplatznummern und Masken-Pflicht beim Erörterungstermin

Zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus ist es notwendig, dass alle Teilnehmer ihre Kontaktdaten, ihre Sitzplatznummer sowie die Ankunftszeit und die Zeit des Verlassens der Veranstaltung auf einen Zettel eintragen. Dies dient der eventuellen Rückverfolgung bei einer möglichen Infektion. Während der Einlasskontrolle und beim Laufen durch die Räume ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Die Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet (AGR), eine hundertprozentige Tochter des Regionalverbandes Ruhr (RVR), hat am 28. November 2018 einen Antrag auf Erhöhung und Erweiterung der Zentraldeponie Emscherbruch (ZDE) bei der Bezirksregierung Münster gestellt.

Weitere Informationen: zu dem Verfahren und zu dem Erörterungstermin gibt es unter: http://www.bezreg-muenster.de/de/service/bekanntmachungen/verfahren/deponien/AGR_zentraldeponie_emscherbruch/index.html

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