Elektromobilität

ELE-Starthilfe für den Ausbau von Ladestationen

An der Ladestation werden E-Mobile „aufgetankt“. Die ELE fördert jetzt den Aufbau der häusluichen Lade-Infrastruktur in Kombination mit einem Landesprogramm.

Foto: dpa / Moritz Vennemann

An der Ladestation werden E-Mobile „aufgetankt“. Die ELE fördert jetzt den Aufbau der häusluichen Lade-Infrastruktur in Kombination mit einem Landesprogramm. Foto: dpa / Moritz Vennemann

Gelsenkirchen.   ELE fördert die Aufrüstung von leistungsfähigen Strom-Tankstellen im häuslichen Bereich in Kombination mit dem Landesprogramm Elektromobilität.

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Elektromobile sollen in Fahrt kommen. Noch stockt der Absatz. Niedrige Reichweiten und hohe Preise schrecken viele ab. Zudem fehlt es an der öffentlichen Infrastruktur, ist das kommunale Stromnetz längst nicht ausgelegt auf E-Autos im Massenbetrieb, vor allem nicht für Schnellladestationen. Zumindest im häuslichen Bereich will die ELE jetzt aufrüsten.

Ladevorgänge in der heimischen Garage

„Wenn man davon spricht, dass Elektromobilität in den nächsten Jahren Schritt für Schritt an Bedeutung gewinnen wird, steht immer wieder die Zahl der öffentlichen Ladesäulen im Blickpunkt. Dabei finden 80 Prozent aller Ladevorgänge von Elektroautofahrern in der heimischen Garage statt“, stellt der Gelsenkirchener Energiedienstleister fest und verweist auf ein neues Förderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, das die Startbedingungen für den Einstieg in die Elektromobilität verbessern soll: Im Förderkatalog „progres.nrw“ gäbe es nun „ein attraktives Angebot für die Anschaffung von privaten Ladesäulen oder -boxen“.

Das „Sofortprogramm Elektromobilität“ übernimmt bis zu 50 Prozent der Kosten für die Errichtung eines privat genutzten Ladepunktes, allerdings begrenzt auf maximal 1000 Euro. Voraussetzung sei allerdings der Bezug von zertifiziertem Ökostrom. In einer Übergangsfrist bis Ende März 2018 bekommt man auch dann eine Förderung, wenn konventioneller Strom bezogen wird. Die Förderung ist hier auf 30 Prozent begrenzt.

Laden an über 2000 Ladesäulen des Innogy-Netzes

„Für ELE-Kunden stehen damit die Ampeln für den Einstieg in die elektromobile Zukunft definitiv auf grün.“ Denn kombiniert mit dem lokalen-Förderprogramm für den private Ladepunkt – hier gibt’s nochmals 500 Euro – werde der verbleibende Eigenanteil für die Errichtung einer wirklich leistungsfähigen Stromtankstelle vor der eigenen Haustür in den meisten Fällen überschaubar, betont das Unternehmen, das zudem für seine attraktiven Autostromtarife“mit deutlichen Rabatten wirbt. Den günstigen Preis gibt es laut ELE auf den gesamten Verbrauch von Ladepunkt und Haushalt, „außerdem eine Flatrate für grenzenloses Laden an über 2000 Ladesäulen des Innogy-Netzes in vielen Regionen Deutschlands.

Ladepunkt mit mindestens 11 kW Leistung

„Erst mit einer wirklich leistungsfähigen Ladeinfrastruktur zuhause wird das Elektroauto schon heute wirklich alltagstauglich“, glaubt Christian Hofmann, Leiter Vertrieb für Privat- und Gewerbekunden. Denn während man mit einer einfachen Steckdose oft mehr als acht Stunden benötigt, bis die Batterie wieder komplett geladen ist, geht das mit einer Ladebox mehr als doppelt so schnell. „Und wenn man einen Ladepunkt mit mindestens 11 kW Leistung realisieren kann, ist man auf der sicheren Seite.“

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Gefördert werden Ladepunkte von 11 bis 22 Kilowatt Leistung sowie Maßnahmen zur Errichtung des Ladepunktes wie Verkabelung, Fundament, Montage und Inbetriebnahme. „Um abzuklären, was für welche individuelle Anforderung die beste Lösung ist, beraten wir unsere Kunden telefonisch und auch vor Ort“, so die ELE.

Weitere Infos und den Förderantrag für das Programm findet man auf www.ele.de.

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