Treffpunkt

Ein Stadtteilfest mit langer Tradition

Zu Gladiatoren-Kämpfen auf dem Luftkissen des Bauvereins Falkenjugend traten die Kinder im Bulmker park an.

Zu Gladiatoren-Kämpfen auf dem Luftkissen des Bauvereins Falkenjugend traten die Kinder im Bulmker park an.

Foto: WAZ FotoPool

Gelsenkirchen.  Die SPD-Einladung zum familiären Nachmittag im Park mit buntem Programm nutzten 500 Bulmker zum Treffen. Zu Musik, Kaffee, Kuchen und Kinderspielen gab es Informationen vor Ort.

An das Jahr, in dem das Bulmker Parkfest zum ersten Mal stattfand, kann sich Wolfgang Adolph-Hovenga nicht mehr erinnern. „Es gehört einfach dazu“, versichert der Vorsitzende der Bulmker SPD. So hat auch an diesem Wochenende der Bulmker Ortsverein der SPD zum traditionellen Fest im Bulmker Park auf der Wiese am Minigolfplatz eingeladen.

Etwa 500 Besucher kamen am Samstagnachmittag in den Bulmker Park, um sich unter den Bäumen und bei kühlen Getränken auszutauschen. „Es ist natürlich schwer zu zählen, wie viele Leute genau da sind, weil viele auch einfach durch den Park schlendern und für eine Bratwurst kurz Halt machen“, erklärt Wolfgang Adolph-Hovenga und freut sich, „aber so voll wie dieses Mal habe ich es schon lange nicht mehr gesehen.“

Gladiator-Spiel als Highlight

Während es sich die Eltern bei Kaffee und Kuchen auf einer der vielen Bänke bequem machten, zog es die Kinder zum mobilen Anhänger „Vor Ort in Nord“ des Bauvereins Falkenjugend. Mitgebracht hatten die Falken verschiedene Spielangebote wie einen Kicker und Kinderschminken.

„Das Gladiator-Spiel ist für Kinder aber das Highlight“, stellt Kai Mausbach vom Bauverein Falkenjugend fest. Auf dieser besonderen Hüpfburg mit zwei Erhebungen konnten kleine „Gladiatoren“ beweisen, wie standhaft sie sind und mit etwas Geschick ihren Gegner zu Fall bringen. Die Brüder Felix (11) und Frederik (8) haben das Spiel zum ersten Mal ausprobiert. „Es hat total Spaß gemacht“, erzählt Gewinner Felix. Auch sein kleiner Bruder möchte am liebsten sofort eine Revanche. „Man fliegt richtig durch die Luft. Aber es tut gar nicht weh, wenn man runter fällt“, versichert der 8-Jährige.

Ein Fest als Treffpunkt

Die Erwachsenen konnten sich derweil bei Infoständen des Kinderschutzbundes und von Organisationen aus dem Stadtteil wie dem AWO-Stadtteilladen Bulmke-Hüllen oder dem Projekt Tossehof erkundigen. Doris van Kemenade vom Stadtteilladen Bulmke-Hüllen verteilte ein „Bulmke-Hüllen“-Quiz, bei dem die Besucher testen konnten, wie gut sie ihren eigenen Stadtteil kennen. Außerdem informierte sie über weitere Projekte im Rahmen des Stadtteilprogramms „Südost“. Gegenüber stellte der Kleingartenverein Bulmker Erlenkamp seine Arbeit vor und bot selbst Angebautes an. Besonders beliebt: lilafarbene Möhren.

Adolph-Hovenga resümierte: „Es ist schön zu sehen, wie sehr die Bürger das Fest als Treffpunkt nutzen.“

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