Stadtteilfest

Ein Muss für Rotthauser

Am Samstag, den 07. September 2013, fand auf dem Rotthauser Markt in Gelsenkirchen Rotthausen das Stadtteilfest Rotthauser Woche statt. Bei Speis und Trank lauschten die Gäste dem Bühnenprogramm.

Am Samstag, den 07. September 2013, fand auf dem Rotthauser Markt in Gelsenkirchen Rotthausen das Stadtteilfest Rotthauser Woche statt. Bei Speis und Trank lauschten die Gäste dem Bühnenprogramm.

Foto: WAZ FotoPool

Gelsenkirchen.  Besucher des Volksfest auf dem Rotthauser Markt in Gelsenkirchen trotzten dem schlechten Wetter. Dreitägiges Stadtteilfest ist seit mittlerweile 40 Jahren schon Tradition.

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Der Regen-Radar auf dem Smartphone war am Wochenende der wichtigste Begleiter von Thomas Nikutta. Doch für den Samstag prophezeite die Wetter-App dem Chef der Rotthauser Woche nichts Gutes: Dicke Wolken brauten sich abends am Himmel zusammen. Bis zu 2000 Menschen tanzen sonst auf dem Marktplatz. Bei strömenden Regen war die größte Tanzfläche Gelsenkirchens diesmal aber weitestgehend leer. Dafür wurde am Freitag umso ausgelassener gefeiert.

„Wir hatten die ganzen Jahre so viel Glück mit dem Wetter, da müssen wir jetzt einfach mal durch“, machte Nikutta gute Mine zum schlechten Wetter. Seit neun Jahren veranstaltet der Wirt des Flash Pubs das Fest, das bereits seit 40 Jahren junge und alte Rotthauser zusammenbringt. Als Moderator machte Nikutta am Samstagabend aus der Not eine Tugend: „Die Band spielt gleich noch Barfuß im Regen von Michael Holm.“

"Platz war voll"

Zur Eröffnung am Freitag konnte sich der Veranstalter über mangelnden Zulauf nicht beschweren. „Der Platz war voll“, so Nikutta, der die Mischung des Programms hervorhebt. Nach Grußworten von Bezirksbürgermeister Bernd Lemanski gaben sich der Musikverein Einigkeit Rotthausen, der Männergesangverein Rotthausen und die Partyband „Miami Ice“ auf der Bühne die Mikrofone in die Hand. „Das ist eine tolle Truppe, die sind sehr gut angekommen“, zeigte sich der Veranstalter begeistert vom Auftritt der überregional bekannten Band. So bunt wie das Programm ist auch die Mischung vor der Bühne. „Hier feiern drei Tage alle Rotthauser zusammen, egal ob jung oder alt und welcher Religion auch immer“, fasst er das Phänomen „RoWo“ zusammen. Am Samstag bildete die Blues-, Country- und Oldie-Band „Three Cent“ den musikalischen Auftakt. Ab 20 Uhr wurden die wegen des Regens ohnehin spärlich benutzten Bierzeltgarnituren weggeräumt und der Marktplatz zur Tanzfläche umfunktioniert. Unter dem Motto „Music was my first Love“ ließ der Gelsenkirchener Matthias Heldermann als DJ M.A.S.H. (u.a. Kontrovers) die Puppen tanzen. Zwischendurch sorgte das deutsch-italienische Popschlager-Duo Domenico de Angel und Andrea Ti Amo im Stile von Albano und Romina Power für Stimmung.

Neben dem Bühnenprogramm gab es Mitmach-Aktionen für Kinder, Infostände, Bierbuden und Imbissstände. Viele Rotthauser kamen auch wegen der hochwertigen Tombola zum Marktplatz. Neben Sponsoren dient die Tombola zur Finanzierung des Volksfestes, die bis zuletzt unsicher war. Am Sonntag ließen die Rotthauser das Wochenende mit Frühshoppen und weiterer Livemusik ausklingen.

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