Ausstellung

Die schönsten Seiten des Ruhrgebietes

Die Fotografin Marion Falkowski zeigt ihre Ausstellung „Hate it or love it“ ab dem 1. Juli an der Bergmannstraße 32 entlang der Galeriemeile in Gelsenkirchen-Ückendorf.

Die Fotografin Marion Falkowski zeigt ihre Ausstellung „Hate it or love it“ ab dem 1. Juli an der Bergmannstraße 32 entlang der Galeriemeile in Gelsenkirchen-Ückendorf.

Foto: Heinrich Jung

Gelsenkirchen-Ückendorf.   Die Fotografin Marion Falkowski zeigt an der Bergmannstraße 32 in Gelsenkirchen-Ückendorf ab dem 1. Juli ausgefallene Arbeiten.

„Hate it or love it“, also „hasse es oder liebe es“, hat die Gelsenkirchener Fotokünstlerin Marion Falkowski ihre neue Ausstellung übertitelt, die am morgigen Sonntag auf der Galeriemeile in Ückendorf eröffnet wird. Dabei kann man diese Bilder eigentlich nur lieben, denn sie zeigen Gelsenkirchen und das Ruhrgebiet, aber auch beliebte Reiseziele, von ihrer schönsten Seite.

Die Arena: menschenleer und doch lebendig

Da ist zum Beispiel die Veltins-Arena: Der Innenraum ist menschenleer und wirkt doch lebendig, ein wunderbares Spiel mit den Linien breitet sich aus. Das frühere Arbeitsgericht von Gelsenkirchen, in dem jetzt das NRW-Zentrum für Talentförderung untergebracht ist, bekommt in Marion Falkowskis Bild von 2015 geradezu barocke Züge. Ihr Panoramablick auf den Betsaal der Neuen Synagoge an der Georgstraße lässt den Raum ungemein groß erscheinen. Und der fotografische Blick auf die Kaue und die Lohnhalle der Zeche Westerholt hebt vor allem die markanten Muster auf den Böden heraus.

Stundenlange Detailarbeit am computer

Marion Falkowski zieht oft ganz gezielt mit ihrer Kamera los, um ihre Motive einzufangen. „Früher habe ich bis zu 40 Aufnahmen kurz hintereinander gemacht, und dabei die Kamera immer ein Stückchen verrückt“, sagt sie. „Jetzt habe ich ein neues Objektiv und brauche nur noch acht verschiedene Einstellungen für meine Bilder.“

Am Computer setzt sie die einzelnen Aufnahmen dann in oft stundenlanger Detailarbeit zu einem großen Panorama zusammen. „Dabei müssen die Bilder nahtlos ineinandergreifen, schon die kleinste Verschiebung sieht man nachher als Fehler“, sagt die Fotografin, die in Ückendorf nun 17 ihrer aktuellen Werke zeigt. Eine echte Entdeckungsreise im kleinen Ausstellungsraum!

>>Info: Eröffnet wird die Ausstellung im Kulturraum „Eurasia und Pilgrim Art“ an der Bergmannstraße 32 am Sonntag, 1. Juli, um 11 Uhr. Hernach ist sie bis zum 31. Juli immer samstags von 14 bis 17 Uhr zu sehen.

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