Sinfoniekonzerte

Die Neue Philharmonie Westfalen spielt im Hans-Sachs-Haus

Die Neue Philharmonie Westfalen musiziert am Sonntag im Hans-Sachs-Haus Gelsenkirchen.

Die Neue Philharmonie Westfalen musiziert am Sonntag im Hans-Sachs-Haus Gelsenkirchen.

Foto: Michael Korte

Gelsenkirchen.   Beim 6. Sinfoniekonzert im Gelsenkirchener Musiktheater steht Italien im Mittelpunkt. Zuvor dreht sich im Rathaus alles ums Schaffen Mozarts.

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„Mozart in Mannheim“ wird am Sonntag, 10. Februar, im Hans-Sachs-Haus zu erleben sein. Präsentiert von der Sparkasse Gelsenkirchen gastiert die Neue Philharmonie Westfalen um 11.15 Uhr im Hans-Sachs-Haus mit gefälligen Werken der Mannheimer Schule. Am Pult steht erneut der entdeckungsfreudige Kölner Barockgeiger Werner Erhardt, Spezialist für Historische Aufführungspraxis.

Heute zeugt noch der merkwürdige Quadrate-Stadtplan davon: Mannheim war im 17. und 18. Jahrhundert eine moderne Metropole. Die Kurfürsten investierten auch in die Kultur – die Mannheimer Hofkapelle war seinerzeit das innovativste Orchester Europas. Schon als Wunderkind war Mozart am kurpfälzischen Hof aufgetreten. 1777 reiste er erneut dorthin, und was der 21-Jährige bereits konnte, zeigte sich im Klavierkonzert KV 271. In Gelsenkirchen spielt es der junge Pianist Robert Neumann, Stipendiat der Mozart-Gesellschaft Dortmund.

Karten kosten 17,50 Euro an der Theaterkasse im MiR oder unter: www.musiktheater-im-revier.de

Sinfoniekonzert unter dem Titel „La dolce vita“

Weiter geht es am 18. Februar mit dem 6. Sinfoniekonzert unter dem Titel „La dolce vita“ unter dem Dirigat von Christoph-Mathias Müller. Gemeinsam mit dem Harfenisten Andreas Mildner konzertiert die NPW im Musiktheater im Revier.

Felix Mendelssohn ließ sich auf einer Bildungsreise vom sonnigen Süden für seine „Italienische“ Sinfonie inspirieren. Auch Franz Schubert hat italienisches Flair eingefangen. Von ihm erklingt die „Ouvertüre im italienischen Stil“. Rossinis Ouvertüre zu „Die diebische Elster“ sorgt ebenfalls für fröhliches Flair.

In die Traumwelt von Cinecittà führt Nino Rota. In seinem Harfenkonzert von 1947 zeigt Rota die ganze Schönheit dieses Instruments – von glitzernden Kaskaden bis zum melancholischen Präludieren. Andreas Mildner ist Solo-Harfenist des WDR-Sinfonieorchesters Köln und Professor an der Hochschule Würzburg.

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