Ryberski-Konzert

Die Gelsenkirchener Band „Ryberski“ rockt die Kaue

Die Band „Killin’ Jane“  machte ihre Sache als „Einheizer“ für den Hauptact „Ryberski“ ausgesprochen gut.  Sie präsentierte eigenständige Songs.Foto:Michael Korte

Die Band „Killin’ Jane“ machte ihre Sache als „Einheizer“ für den Hauptact „Ryberski“ ausgesprochen gut. Sie präsentierte eigenständige Songs.Foto:Michael Korte

Gelsenkirchen-Schalke.   Zur Vorstellung ihres neuen Albums „Beware, Beware, Beware“ in der Kaue bewegte die Gelsenkirchener Band „Ryberski“ gekonnt ihr Publikum.

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Funky und groovy ging’s beim sehr gut besuchten Konzert von Ryberski am Freitag in der Kaue zu: Die Gelsenkirchener Ausnahme-Formation um Julian Ryberski stellte ihr neues Album „Beware, Beware, Beware“ vor und sparte auch nicht mit beliebten und bekannten Songs von „früher.“ Exzellenten Sound und tolle Stimmen ist man von der Band gewohnt. Auch beim Gig in der Kaue sorgte die Band für eine Wohlfühl-Atmosphäre, die aber den Zuschauern nicht nur gemütliches Konsumieren abverlangte: „Ihr seid das Publikum, wir die Band. Das ist schon mal eine schöne Symbiose. Kommt nach vorne. Noch vorniger, bitte“, verlangte Bandleader Julian Ryberski. Er ist nicht nur ein ausgemacht virtuoser Multi-Instrumentalist und Singer-Songwriter mit Engelsstimme, sondern auch ein ausgefuchster Entertainer. Jede Anmoderation der Songs geriet zu einer kleinen Show mit Wortspielereien.

Unplugged-Session obendrauf

Ryberski ist immer für eine Überraschung gut. So gab es nach Auszügen aus dem neuen Album kurzerhand eine Unplugged-Session. „Dazu braucht man Barhocker“, erklärte der Chef auf der Bühne, und schon wurden die Sitzmöbel herangeschleppt. Die Spielfreude und gute Laune der Ryberski-Truppe übertrug sich direkt aufs Publikum. Ryberski, das sind Bandleader Julian Ryberski (Vocals, Bass, Guitar, Handclaps), Nils Bloch (Drums), Manuel Blase (Bass), Matthias Plewka (Percussion, Coins, Backing Vocals, Handclaps), Hendrik Freund (Trumpet, Flügelhorn, Backing Vocals) und die Sängerinnen Jenny D. Madly und Katharina Sawadski. Die Damen erinnerten aufs Schönste an Shows der 50er- und 60er-Jahre. Eine Show mit Herz und Augenzwinkern.

Als gute Wahl erwies sich die Band Killin’ Jane als Support. Die Vorband überzeugte auch durch Klasse und eigenständige Songs auf Englisch. Das wurde vom Publikum mit viel Beifall honoriert. Die Einheizer bedankten sich für den Applaus und bei Ryberski für die Auftrittschance.

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