Ranking

Deutschlands grünste Städte: Gelsenkirchen auf Platz sieben

Grünes Aushängeschild der Stadt: der Nordsternpark.

Grünes Aushängeschild der Stadt: der Nordsternpark.

Foto: Hans Blossey/Luftbild

Gelsenkirchen.   Holidu veröffentlicht Ranking der grünsten Großstädte. Die Suchmaschine setzt Einwohner und Grünfläche in Relation. Eine Sache ist bemerkenswert.

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Es gibt sie also: statistische Erhebungen, in denen Gelsenkirchen nicht die oft übliche Rote Laterne bekommt. Holidu, eine vielleicht nicht jedem bekannte Suchmaschine für Ferienhäuser, hat nun herausgefunden, welche zehn deutschen Städte die meisten Quadratmeter Grünfläche pro Einwohner vorweisen. Hierzu wurden die Flächen aller Parks im Stadtgebiet zusammengezählt und ins Verhältnis zur Einwohnerzahl gesetzt. Und siehe da: Gelsenkirchen landet im Ranking auf dem siebten Platz. 16,85 Quadratmeter Grünfläche gibt es laut Holidu hier pro Einwohner.

Besonders bemerkenswert: In den Top 10 konnte sich keine andere Ruhrgebietskommune platzieren – und auch aus NRW hat es nur eine Stadt geschafft: Bielefeld auf Platz neun. Somit ist Gelsenkirchen nach dieser Erhebung die grünste Stadt Nordrhein-Westfalens.

Potsdam führt Ranking an, Gelsenkirchen auf Platz 7

Angeführt wird das Ranking übrigens von Potsdam (33,03 Quadratmeter Grünfläche pro Einwohner), mit deutlichem Abstand vor Kassel (23,42) und Bremen (21,32). Nicht vertreten auf den vordersten Plätzen sind Städte wie Berlin und Hamburg, denen Holidu zwar „eine hohe Gesamtfläche an Parks“ bescheinigt, aber: „Auf einen Einwohner kommen verhältnismäßig wenig Quadratmeter Grünfläche, weswegen die Städte nicht in der Top 10 vertreten sind“, heißt es in den Erklärungen zum Ranking.

Über Gelsenkirchen schreibt die Suchmaschine: „Mit dem Ruhrgebiet assoziieren die wenigsten ausgedehnte Grünflächen – doch ist dies ein Irrglaube, denn allein in Gelsenkirchen, mitten im Zentrum des Reviers, machen die Parks eine Gesamtfläche von 4,39 Quadratkilometern aus.“ Und weiter: „Besonders beliebt ist der Nordsternpark, der auf dem Gelände einer ehemaligen Zeche entstand und elegant alte Industriebauwerke mit einer modern gestalteten Parklandschaft verbindet.“ Holidus Fazit: „Vorbeikommen lohnt sich!“

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