In Ückendorf

Das Team rund um den Kulturraum Subversiv lädt ein

Marvin Neumann (32) und Scarlet Berbuir (29) arbeiten ehrenamtlich mit anderen Vereinsmitgliedern im Subversiv. Das kulturelle Zentrum ist Teil des Stadtumbauprojekts Bochumer Straße in Gelsenkirchen-Ückendorf.

Marvin Neumann (32) und Scarlet Berbuir (29) arbeiten ehrenamtlich mit anderen Vereinsmitgliedern im Subversiv. Das kulturelle Zentrum ist Teil des Stadtumbauprojekts Bochumer Straße in Gelsenkirchen-Ückendorf.

Foto: Olaf Ziegler

Gelsenkirchen-Ückendorf.   Seit Oktober bestehen die Subversiv-Räume an der Bochumer Straße in Gelsenkirchen-Ückendorf. Ehrenamtler veranstalten Vorträge, Partys und mehr.

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Im Oktober vergangenen Jahres eröffnete das Subversiv an der Bochumer Straße 138. Die große Feier mit Vorträgen, Konzerten und tanzbaren Beats fand noch im Rohbau statt. Seitdem hat sich auf den 160 Quadratmetern einiges getan: Wände wurden verputzt und gestrichen, eine Spülmaschine gehört zum Inventar und durch eine Schiebewand lässt sich der Raum nach Wunsch teilen. Die Toiletten, darunter auch eine für Rollstuhlfahrer, wurden außerdem fertiggestellt.

Stolz auf den Kreativraum

Scarlet Berbuir (29) und Marvin Neumann (32) sind stolz auf den Kreativraum, in den sie mit einem Team aus 20 Leuten jede Menge Zeit und Arbeit investiert haben. Für das Lokal des gemeinnützigen Vereins „Subversiv Gelsenkirchen e.V.“ sind die beiden, wie auch die anderen helfenden Hände, ehrenamtlich tätig. „Auch wenn wir noch immer nicht ganz fertig sind, wird hier fast täglich gearbeitet“, sagt Berbuir und ergänzt: „Wir sind optimistisch, dass wir bald ganz durchstarten.“

Politische Vorträge, Partys, die musikalisch in verschiedene Zeiten führten, und einige Kickerturniere wurden bisher veranstaltet. Zudem findet jeden ersten Mittwoch im Monat um 18.30 Uhr ein öffentliches Plenum statt.

„Eingeladen ist jeder, der uns kennenlernen möchte und Ideen und Kritik einbringen will“, sagt Neumann. Trotzdem will man sich derzeit vor allem auf die komplette Fertigstellung des Subversiv und die Strukturarbeit konzentrieren, was bei der großen Truppe neben dem Studium oder der Vollzeitstelle nicht immer einfach ist. Neumann arbeitet beispielsweise hauptberuflich als IT-Systemkaufmann, Scarlet Berbuir studiert Soziale Arbeit.

Zukünftige Pläne

Motiviert ist das bunt gemischte Team trotzdem. So ist unter anderem eine Kunstausstellung und eine elektronische Party im Rahmen des Kultur-Festivals „Szeniale“ geplant. Ein Wunsch der Betreiber ist es auch, das Subversiv jedes Wochenende zu öffnen und einen regelmäßigen Termin für das Kickerturnier einzurichten. Weiter soll der große Gemeinschaftsgarten und die zum Lokal zugehörige Terrasse gestaltet werden.

Neue Gesichter seien immer gern willkommen. „Wir verstehen uns als Mitmachprojekt und sind immer offen für neue Einflüsse“, betont Marvin Neumann. Seit der Eröffnung hätten gerade aus dem Stadtteil viele Leute ihr Interesse bekundet. Darunter viele junge Erwachsene, aber auch Leute im gehobeneren Alter.

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