Das Leben im Zeitalter der Städte

Ückendorf.   Noch bis zum 16. Dezember zeigt das Gelsenkirchener Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW (M:AI) im Wissenschaftspark eine Ausstellung zur weltweiten Verstädterung. Im Fokus der Schau mit dem Titel „Planetary Urbanism + Learning City Gelsenkirchen“ steht die Urbanisierung mit ihren Herausforderungen, Ursachen und Wirkungen. Die Ausstellung basiert auf den Ergebnissen des Wettbewerbs „Planetary Urbanism – Kritik der Gegenwart“ der Architekturzeitschrift Arch+. Darüber hinaus hat die Ausstellung einen lokalen Schwerpunkt mit dem Ausstellungsort Ückendorf.

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Noch bis zum 16. Dezember zeigt das Gelsenkirchener Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW (M:AI) im Wissenschaftspark eine Ausstellung zur weltweiten Verstädterung. Im Fokus der Schau mit dem Titel „Planetary Urbanism + Learning City Gelsenkirchen“ steht die Urbanisierung mit ihren Herausforderungen, Ursachen und Wirkungen. Die Ausstellung basiert auf den Ergebnissen des Wettbewerbs „Planetary Urbanism – Kritik der Gegenwart“ der Architekturzeitschrift Arch+. Darüber hinaus hat die Ausstellung einen lokalen Schwerpunkt mit dem Ausstellungsort Ückendorf.

Gut besucht, abwechslungsreich und mit interessanten Fragen und Antworten zwischen lokalen Herausforderungen in Ückendorf und globalen Problemen der Verstädterung gespickt war die offizielle Eröffnung der Ausstellung.

Gäste waren unter anderem die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Ückendorf sowie Studierende der TU Dortmund, die selbst an der Ausstellung mitgearbeitet und wesentlich zum Erfolg des Projekts beigetragen haben. Auch die Gesprächspartner blickten auf wichtige Aspekte der Stadtentwicklung, der Nachhaltigkeit und der Bildung.

So diskutierten unter anderem etwa etwa Wolfgang Jung (Geschäftsführer Wissenschaftspark), Walter Hirche (Vorstandsmitglied Deutsche Unesco-Kommission), Uwe Schneidewind (Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie), Stadtbaurat Martin Harter und Werner Rybarski, der Leiter der aGEnda-21-Büros.

Das Leben wird im Zeitalter der Städte und vieler Phänomene beeinflusst. Dazu gehören unter anderem Wanderungsbewegungen, Umweltprobleme oder die zunehmende Verdichtung und das Wachstum zentraler Orte bei gleichzeitiger Schrumpfung anderer. 28 prämierte Projekte aus dem Wettbewerb „Planetary Urbanism“ veranschaulichen ihre Analysen in Grafiken, Modellen und Videos. Studierende der TU Dortmund übertrugen im Vorfeld der Ausstellung diese internationalen Themen in städtebauliche Entwürfe im Stadtteil Ückendorf.

Gelsenkirchen versteht sich bekanntlich als „lernende Stadt“ und bietet somit den geeigneten Ort zur Auseinandersetzung. Um die Diskussion zwischen Theorie und Praxis der stadtplanerischen Konzepte zu entfachen, entstehen in einem Seminar mit Schülern der Gesamtschule Ückendorf ungewöhnliche Karten von Ückendorf, deren Informationen über Straßenverlauf und Grundstücksgrößen hinausgehen.

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