Kunstmuseum

Das Kunstmuseum bietet ein pralles Jahresprogramm an

Blick in die aktuelle Schaufenster-Ausstellung. Titel der Schau: „Ohne Titel“.

Blick in die aktuelle Schaufenster-Ausstellung. Titel der Schau: „Ohne Titel“.

Foto: Joachim Kleine-Büning

Gelsenkirchen.   Das Gelsenkirchener Kunstmuseum führt auch 2019 viele erfolgreiche Ausstellungsreihen vor. Auch „Kunst am Baum“ wird es wieder geben.

Auch in diesem Jahr setzt das Kunstmuseum Gelsenkirchen einige der langjährigen und besonders erfolgreichen Ausstellungsreihen fort. Museumsdirektorin Leane Schäfer stellte dem Kulturausschuss in seiner jüngsten Sitzung die Planung für 2019 vor. Auch dem Ausstellungskonzept, so Schläger, bleibe man treu: „Wir zeigen regionale, überregionale und internationale Kunst.“

Das Gästezimmer wird wieder belegt

Und auch die lokale Szene wird immer mal wieder berücksichtigt, auch diesmal am Ende des Ausstellungsjahres. Im Mittelpunkt der Reihen stehen die Kooperationen mit anderen Ruhrkunstmuseen und mit den Kunstakademien. Daneben werden die Schaufenster und das Grafikkabinett regelmäßig mit wechselnden Präsentationen bespielt. Und auch das sogenannte „Gästezimmer“, ein kleiner, von außen einsehbarer Raum, dient weiterhin als Ort vor allem für experimentelle Videokunst.

Die traditionelle Reihe der Klassenausstellungen, die der Kunstverein Gelsenkirchen schon seit Jahrzehnten auf die Beine stellt, präsentiert vom 22. Februar bis zum 28. April unter dem Titel „Welt zum Gegenstand“ junge Kunstschaffende der Kunstakademie Münster. Akademieprofessor Klaus Weber stellt gemeinsam mit 22 Studierenden aus.

Kooperation mit den Flottmann-Hallen Herne

In einer Kooperation mit den Flottmann-Hallen Herne sind vom 19. Mai bis zum 7. Juli Skulpturen und Objekte von Enrique Asensi, einem Bildhauer aus Valencia, zu sehen. Er zeigt kompakte, oftmals symmetrische Skulpturen aus Stahl und Stein.

„Kunst am Baum“ wird auch in diesem Jahr wieder im Schlosspark Berge entstehen. Diesmal wird Künstlerin Gudrun Schuster im Juni den 27. Baum künstlerisch bearbeiten. Im Herbst zeigt der Düsseldorfer Künstler Werner Reuber, Jahrgang 1947, eine Rauminszenierung mit Holzschnitten und Skulpturen.

Viele weitere Projekte sind geplant

Die Reihe „Raum & Objekt“ setzt der Kunstverein am 9. August fort. Diesmal arbeiten acht Künstlerinnen und Künstler zum Thema „Raum-Orientierung“.

Turnusgemäß lädt das Kunstmuseum auch Gelsenkirchener Künstler ein, ihr Werk in einer Jahresschau vorzustellen. Am 10. November ist es wieder soweit. Eine Jury entscheidet über die Teilnahme.

Noch läuft im Grafikkabinett die Ausstellung mit Arbeiten von Käthe Kollwitz. Ihr wird ab 13. März „Unerwartet!“ folgen mit Künstler, die man vielleicht gar nicht in der Sammlung erwartet, darunter Dürer oder Rembrandt. Ab 21. Mai steht die Kunst des Bauhauses im Mittelpunkt.

Auf dem Programm des Museums stehen noch zahlreiche weitere Ausstellungen und museumspädagogische Projekte.

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