Corona

Corona: Weihnachtsmarkt in Gelsenkirchen-Buer abgesagt

Dieses Bild wird es in diesem Jahr nicht geben: Der Weihnachtsmarkt auf der Hochstraße in Gelsenkirchen-Buer fällt 2020 aus.

Dieses Bild wird es in diesem Jahr nicht geben: Der Weihnachtsmarkt auf der Hochstraße in Gelsenkirchen-Buer fällt 2020 aus.

Foto: Joachim Kleine-Büning / WAZ FotoPool

Gelsenkirchen-Buer.  In diesem Jahr wird es keinen Weihnachtsmarkt auf der Hochstraße in Gelsenkirchen-Buer geben. Grund sind die steigenden Corona-Zahlen.

Leicht gefallen ist die Entscheidung nicht, am Ende führte aber kein Weg daran vorbei: Auf der Hochstraße in Gelsenkirchen-Buer wird es in diesem Jahr keinen Weihnachtsmarkt geben. Das entschied jetzt der Veranstalter, die Werbegemeinschaft Buer. Die Absage betrifft allerdings lediglich den Weihnachtsmarkt auf der Hochstraße. Das Weihnachtsdorf auf der Domplatte soll (Stand: Freitag) wie geplant stattfinden.

„Die steigenden Corona-Zahlen sind der Grund für die Absage“, erläuterte Ole Siemienski, Vorsitzender der Werbegemeinschaft. In der Buerschen Innenstadt gebe es keine Möglichkeit, die Besucherzahl zu steuern oder zu begrenzen, somit habe man keine Kontrolle darüber, wie viele Menschen sich gleichzeitig zwischen den Buden aufhielten. Andere Städte hätten ihre Weihnachtsmärkte bekanntlich auch schon abgesagt.

Ein wenig weihnachtlich wird es auf der Gelsenkirchener Hochstraße doch

Das bedeute auch, dass sämtliche um den Weihnachtsmarkt herum geplanten Veranstaltungen ausfielen, so der WG-Vorsitzende. „Der Nikolaus wird also in diesem Jahr auch nicht nach Buer kommen“, bedauert Siemienski. Nicht verzichten will man bei der Werbegemeinschaft allerdings auf die traditionelle Weihnachtsbeleuchtung über der Hochstraße und ihren Nebenstraßen. „Wir werden auch wie in jedem Jahr Tannenbäume aufstellen, um so wenigstens ein bisschen Weihnachtsstimmung in die City zu bringen“, so Siemienski.

Gastronomen, die dennoch in der Vorweihnachtszeit beispielsweise Glühwein ausschenken wollen, könnten sich an die Gelsenkirchener Wirtschaftsförderung wenden und einen Antrag auf Sondernutzung stellen, erklärte der Vorsitzende der Werbegemeinschaft.

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