Corona-Aktionen

Corona-Krise: Gelsenkirchener danken mit Banner und Beifall

Unbekannte haben Banner am Parkhaus der Evangelischen Kliniken in Gelsenkirchen angebracht - eine Aktion, über die man sich dort ausdrücklich freut.

Unbekannte haben Banner am Parkhaus der Evangelischen Kliniken in Gelsenkirchen angebracht - eine Aktion, über die man sich dort ausdrücklich freut.

Foto: Corinna Lee

Gelsenkirchen  Botschaften an Helfer in Kliniken und Praxen, in Läden, in Einrichtungen, an Profis und Ehrenamtliche: So wird in Gelsenkirchen Danke gesagt.

Sie haben geklatscht, gesungen und auch gepfiffen zum Dank: Mit verschiedenen Aktionen wurden die Arbeit und der Einsatz von Profis und Ehrenamtliche in diesen Corona-Zeiten in Gelsenkirchen gewürdigt.

Unbekannte hängten zwei Mutmach-Banner an den Evangelischen Kliniken in der Altstadt, drückten so "Respekt und Anerkennung" aus und betonen: "Gemeinsam schaffen wir das". Die "Nacht-und-Nebel-Aktion", um das "Krankenhauspersonal in der aktuellen
Belastungssituation zu unterstützen", findet Kliniksprecherin Corinna Lee prima: "Wir finden: Ein toller Support"!

Applaus von den Siedlungsbalkonen

Von neun Nachbarn aus der Siedlung Hesterkampsweg/Devensstraße in Gelsenkirchen-Horst ging die Initiative aus, Freitag um 18 Uhr, eine Applaus-Solidaritätsaktion zu starten. Inspiriert von den Berichten aus Italien und Spanien starteten sie einen kleinen Aufruf in der Siedlung, Solidarität mit dem Pflegepersonal in den Krankenhäusern und Altersheimen und mit den Beschäftigten in den Supermärkten zu zeigen.

Rund 35 Nachbarn beteiligten sich an der Aktion

Rund 35 Nachbarinnen und Nachbarn von drei bis 81 Jahren beteiligten sich. "Um Punkt 18 Uhr kamen sie an ihre Fenster und Balkone, klatschten Applaus, manche unterstützt durch Topfdeckel oder Trillerpeifen. "Der Anfang ist gemacht, Morgen machen wir weiter und freuen uns, wenn die Aktion weitere Nachahmer in Gelsenkirchen findet. Es ist auch eine schöne Gelegenheit, Nachbarn aus dem Nebenhaus kennenzulernen, sich zu erkundigen, wie es jedem geht und gegebenenfalls Hilfe zu organisieren", betonte Ulja Serway, einer der Organisatoren. Auch AUF-Vertreter hatten Freitag zum Solidaritäts-Beifall aufgerufen.

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