Theater

Consol Kids bringen etwas Fantastisches auf die Bühne

Kinder der Theatergruppe Consol Kids maximal führten am Sonntag im Consol Theater das selbst erarbeitete Stück „Mondland“ auf.

Foto: Martin Möller

Kinder der Theatergruppe Consol Kids maximal führten am Sonntag im Consol Theater das selbst erarbeitete Stück „Mondland“ auf. Foto: Martin Möller

Gelsenkirchen.  Das Stück „Mondland“ der Theatergruppe Consol Kids maximal unter Leitung von Melody Reich feierte eine stark beklatschte Premiere in Bismarck.

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„Die Insel Mondland ist auf keiner Karte verzeichnet. Ihre Existenz ist ein Geheimnis, da auf dieser Insel magische Wesen leben.“ So beginnen spannende, fantasiereiche und kindgerechte 40 Minuten Theater, die das Publikum am Sonntagnachmittag im gut gefüllten Consol Theater genießen durften.

Die Consol Kids maximal, so der genaue Name der jungen Schauspieltruppe, haben das Stück „Mondland“ unter der Leitung von Melody Reich selbst konzipiert und nun umgesetzt.

Wesen aus Sagen, der Literatur und Pop-Kultur

Dieses geheimnisvolle Mondland wird tatsächlich von seltsamen Wesen bewohnt, die aus Sagen, der Literatur und der moderneren Pop-Kultur bekannt sind: Vampire, Drachen, Hexen, Zauberer. „Der-dessen-Name-nicht-genannt-werden-darf“ bezieht sich wahrscheinlich auf Lord Voldemort aus der Harry-Potter-Reihe – Mist! (Argh, Zisch, Bäng).

„Alles ging eine Zeit lang gut und wir lebten glücklich.“ Dieser Satz steht auf einer Leinwand und bezeichnet die Situation, in der die Wesen leben – in Frieden und Eintracht, unter der schützenden Aufsicht der „Buchschreiberin“, dem einzigen Menschen auf Mondland.

Ein Fantasy-Märchen mit Witz

Als ein Geheimagent auftaucht, ist es mit der Idylle vorbei; Streit keimt auf. Dass der Agent Amerikaner ist – soll das irgendeine Kapitalismuskritik sein? Wenn ja: oh la la. Chapeau, eine skeptische Weltsicht in jungen Jahren. Natürlich wird am Ende alles gut, man rauft sich zusammen und vertreibt die Bösewichter, also den Agenten und den, den man nicht nennen darf. (Uff).

Ob die Wesen nun real sind oder dem Buch der Schreiberin entsprungen sind, verwischt mitunter und das ist beabsichtigt. Schließlich handelt es sich hier um ein echtes Fantasy-Märchen. Und zwar um eins mit Witz, etwa wenn eine Figur zur anderen sagt: „Ich habe gerade gespielt – Was? – Schafskopf – Wer, ich?“

Ein begeistertes Publikum und ein stolzer Vater

Das Publikum war begeistert und beklatschte die Vorstellung lautstark; dass sich vor allem Verwandte und Freunde eingefunden hatten, liegt in der Natur der Sache. Doch auch Wildfremde dürften ihren Spaß gehabt haben.

Nur der kleine Ali hat vielleicht nicht ganz so viel mitbekommen. Sein Vater Ufuk Demir trug den fast Einjährigen die ganze Zeit über in der Nähe des Eingangs im Arm. Seine Tochter Nisa spielte die Rolle der Vampirin Celine. „Ich bin unheimlich stolz“, sagte Demir nach der Aufführung zur WAZ. „Schließlich haben die auch ein Jahr lang geprobt.“

>>> Info: Der Mond in der Kunst

Ob die Gebrüder Grimm, Claude Debussy, Jules Verne, Tim und Struppi oder Paul Auster – der Mond inspiriert die Menschen seit Anbeginn.

Kein Wunder, dass er in der Kunst fest verankert ist. „Die Reise zum Mond“ des französischen Filmpioniers Georges Méliès aus dem Jahr 1902 gilt gar als erstes Science-Fiction-Werk.

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