Gelsenkirchner Weihnachtscircus

Circus Probst zeigt im Revierpark die „Magie der Farben“

Festlich weihnachtlich ausstaffiert werden der Vorplatz, Wohnwagengassen, Kasse, Haupt- und Gastronomiezelt traditionell beim Weihnachtsgastspiel. Dann strahlen Hundertausende Lämpchen vom „Himmelszelt“. 

Foto: Martin Möller

Festlich weihnachtlich ausstaffiert werden der Vorplatz, Wohnwagengassen, Kasse, Haupt- und Gastronomiezelt traditionell beim Weihnachtsgastspiel. Dann strahlen Hundertausende Lämpchen vom „Himmelszelt“.  Foto: Martin Möller

Feldmark.   Der Weihnachtscircus präsentiert ab 20. Dezember 36 festliche Shows im Revierpark. Herausragende Artisten wurden fürs 21. Gastspiel verpflichtet.

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„Die Magie der Farben“ will die Circusfamilie Probst in die Manege zaubern. Vom 20. Dezember bis 7. Januar 2018 gastiert sie im Revierpark Nienhausen. 36 festliche Shows stehen in diesem Zeitraum auf dem Tourneeplan. Es ist das 21. Gastspiel mit dem Weihnachtscircus. Der Vorverkauf läuft – und eine Rekordmarke gilt es bereits zu vermelden: Extra für Gelsenkirchen wurde ein neues, größeres Hauptzelt in Italien geordert, auch die Sitzeinrichtung werde erneuert, so Circussprecher Simon Hörmeyer.

Neues Zelt wird in Italien hergestellt

Fast 42 Meter Durchmesser hat das neue Chapiteau, 16 Meter wird es hoch – und soll mehr Platz für Showartisten und Besucher bieten. Die Feiertage sind das Hauptgeschäft für den Circus Probst. „Beim 20. Gastspiel mussten wir gerade Weihnachten und Neujahr bei den Mittagsveranstaltungen teilweise bis zu 200 Leute nach Hause schicken. Wir waren komplett ausverkauft“, sagt Hörmeyer.

Preisgekrönte Reitertruppe aus Kasachstan

Das Programm steht und verspricht hochkarätige, internationale Akrobatik – auf Rollschuhen, am Trapez, auf dem Schleuderbrett oder mit Hula-Hoop-Reifen und temporeicher (und höchst riskanter) Reiterei der preisgekrönten Khadikov-Truppe aus Kasachstan. Regisseurin Anett Simmen wird die Auftritte der Artisten in eine durchchoreographierte Rahmengeschichte einbauen. Auch das Circus-Ballett, eine Showelement des Jubiläumsgastspiels im vergangenen Jahr, wird es erneut geben.

„Tiere gehören zum klassischen Zirkus“

Auffällig 2017: Die spektakulären Tiernummern – wie zuletzt die Elefanten oder in den Jahren zuvor große Raubtierdressuren – wird es diesmal nicht geben. Doch für Brigitte und Reinhard Probst, das Direktorenpaar, steht fest: „Tiere gehören zum klassischen Zirkus.“ Diesen Anspruch an die Tradition und die Erwartung sehr vieler Zuschauer erfüllen sie auch 2017 wieder. Die quirlige Pony-Rasselbande von Alfons Casselly wird die Manege stürmen, Hohe Schule wird Tamerlan Khadikov präsentieren, natürlich mit einer eigenen großen Pferderessur ist zum 18. Mal Stephanie Probst zu sehen, die vor 20 Jahren als junge Circusprinzessin ihr Debüt im Gelsenkirchener Weihnachtscircus feierte. Und dann kommen da noch ein paar besondere Vögel: Als gefiederte Artisten werden die schillernden Papageien von Silvia und Giordano Medini durchs Hauptzelt fliegen.

>> Preise und Vorverkauf in den WAZ-Leserläden

Die Preise in den meisten Kategorien wurden im Schnitt um 2 Euro angehoben: Kinder (3 bis 12 Jahre) zahlen beispielsweise für den 1. Platz 16 Euro, 22 Euro für den Sperrsitz. Erwachsene (unverändert) 18 Euro in der Kategorie 1. Platz. Sperrsitz: 26 Euro; Loge 32 bis 38 Euro (erm. 14 bis 30 Euro).

Die WAZ präsentiert wieder den Weihnachtscircus. Der Kartenvorverkauf startete erneut mit einem exklusiven Verkauf über alle WAZ-Leserläden zu deutlich ermäßigten Preisen. Die Aktion läuft bis 15. Oktober.

Vorverkauf auch per Tickethotline: 0209 177 99 90, ab 10. Dezember auch täglich an der Circuskasse.

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