Abend-Lesung

Canales-Lyrik in der Gelsenkirchener Ehrenamtsagentur

Die Gelsenkirchenerin Autorin Jenny Canales möchte das neue Domizil der Ehrenamts-Agentur als Veranstaltungsort testen.

Foto: Joachim Kleine-Büning

Die Gelsenkirchenerin Autorin Jenny Canales möchte das neue Domizil der Ehrenamts-Agentur als Veranstaltungsort testen. Foto: Joachim Kleine-Büning

Gelsenkirchen.   Die Gelsenkirchener Autorin Jenny Canales trägt an der Ahstraße 9 gemischte Gedichte vor. Im Büro finden bis zu 30 Besucher Platz.

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Mit einem Lyrikabend in den Räumen der Ehrenamtsagentur möchte die Autorin Jenny Canales das neue Domizil der Agentur als Veranstaltungsraum testen.

„Wir sind schon sehr gespannt, wie dieser Raum beim Publikum ankommt“, verrät Beate Rafalski von der Ehrenamtsagentur Gelsenkirchen. Mit dem Umzug in die neuen Räumlichkeiten an die Ahstraße 9 hätten sich ganz neue Möglichkeiten ergeben, so Rafalski. Immerhin stehen dort jetzt Räume auf zwei Etagen zur Verfügung, unter anderem ein etwas größerer Konferenzraum in der zweiten Etage.

Jede Menge Klappstühle als Leihgabe angeboten

„Hier finden rund 30 Leute Platz. Allerdings haben wir derzeit in der Agentur nur etwa 10 Stühle. Deshalb waren wir sehr dankbar, dass uns Propst Manfred Paas von der Kirchengemeinde St. Augustinus direkt gegenüber jede Menge Klappstühle als Leihgabe angeboten hat“, sagt Beate Rafalski.

Als Testballon für Veranstaltungen soll nun ein Lyrikabend mit Christine Eisel und Jenny Canales am kommenden Freitag, 16. Dezember, um 18.30 Uhr dienen: „Vorgestellt werden dabei Werke aus dem Buch „Die Besten Gedichte 2016/17“, das gerade als Kompaktversion im Frankfurter Literaturverlag erschienen ist und 214 Gedichte umfasst“, sagt die Gelsenkirchenerin Jenny Canales, die mit einem Gedicht in der Anthologie vertreten ist, das „Graue Welt“ heißt.

Musik von Peter Andreas Rudolph und Christine Eisel

„Die musikalische Untermalung des Lyrikabends werden Peter Andreas Rudolph und Christine Eisel übernehmen“, merkt Jenny Canales an, die übrigens in unmittelbarer Nachbarschaft zur Ehrenamtsagentur wohnt und deshalb über die Räumlichkeiten „stolperte“: „Mein kleines Atelier in der Weberstraße, in dem wir sonst derartige Lesungen veranstaltet haben, ist wegen eines Wasserschadens derzeit leider nicht zu gebrauchen“, sagt die Autorin.

Im Gegenzug freut man sich in der Ehrenamtsagentur auf die Belebung der Räumlichkeiten in den Abendstunden. „Wenn diese Veranstaltung gut läuft, könnten wir uns durchaus öfter solche Abende vorstellen“, betont Beate Rafalski. Und wer weiß? Vielleicht entdeckt ja der ein oder andere Abendbesucher auch sein Herz fürs Ehrenamt. . .

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