Aktion

Bunte Aktionen für Kinderrechte im Gelsenkirchener Spunk

Kinderrechte-Stencils werden per Graffiti-Dose an die Wand gebracht beim Spunk-Kindertag in Gelsenkirchen.

Kinderrechte-Stencils werden per Graffiti-Dose an die Wand gebracht beim Spunk-Kindertag in Gelsenkirchen.

Foto: Spunk / WAZ

Ückendorf.  Das Kinder- und Jugendzentrum holt die Aktivitäten zum 30. Jahrestag im Spunk-Garten nach: Quiz, Graffiti-Stempel, Airbrush und Umwelt-Stand.

Unter dem Motto „Kinderrechte – voll unser Ding“ sollten eigentlich bis zur Jahresmitte noch einige Aktionen zum 30. Geburtstag der Kinderrechte steigen. Die vom Falken Bildungs- und Freizeitwerk NRW und den Falken NRW ins Leben gerufene Kampagne ist durch die Corona-Pandemie, wie vieles andere auch, aber ins Stocken geraten. Das vom Kinder- und Jugend-Kultur-Zentrum Spunk und den Falken Ückendorf geplante Kinderrechte-Fest im Mai musste verschoben werden.

Aber nun war es doch so weit: Mit reichlich Abstand, Mund-Nasen-Schutz und im Einbahnstraßensystem gab es trotz Corona-Regelungen an elf Stationen im Spunk-Garten jede Menge zu erleben. Mit Popcorn und Slush-Eis gestärkt, ging es gleich zum Kinderrechte-Quiz über. Mit der Kahoot-App und Tablet-PC’s konnten die Kids gegeneinander antreten und ihr Wissen im Bereich der Kinderrechte testen.

Dabei ging es nicht nur um den 30. Geburtstag, sondern auch darum, welches Land die Kinderrechte bis heute nicht unterzeichnet hat (USA) und ob Kinder ein Recht auf Haustiere haben (Nein).

Eigene Türschilder für die Privatsphäre

Nach dem Kopfrocken wurde es auch kreativ: An der Kinderrechte-Graffiti-Wand konnten die Kinder und Teenies dann mit Stiften deutlich machen, welche Rechte sie selbst besonders wichtig finden. Besonders beliebt dabei die Motive gegen Kinderarbeit, dem Recht auf Freizeit und dem Recht auf Schutz vor Krieg.

Um die Umwelt ging es beim Bemalen von Blumentöpfen und Samenbomben machen. Wer seine „Bomben“ mit Blumensamen nicht in den nächsten Park werfen wollte, der hatte mit dem Topf die Möglichkeit, um zu Hause für mehr Grün zu sorgen.

Auch das Recht auf Privatsphäre war Thema: Mit der Gestaltung eigener Türschilder können die Kurzen nun auch zu Hause zeigen, wenn sie ungestört in ihrem Zimmer sein möchten.

Jede Menge rote Handabdrücke gegen den Einsatz von Kindersoldaten wurden am Red-Hand-Stand hinterlassen. Um das Recht auf Mitbestimmung und Mitsprache ging es dann noch beim Stand der Airbrush-Tattoos und der Ergebnisse des Spielplatz-Tests.

„Kinderrechte schaffen Zukunft“ ist das Motto des Weltkindertags 2020 in Deutschland. Er wird immer am 20. September begangen.

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