Wirtschaft

Büropark wächst weiter: Kanzlei zieht zum Schloss Berge

Noch schwebt der Baukrank über dem Gebäude an der Ludwig-Erhard-Straße 16. Im Sommer zieht eine Kanzlei in die modernen Räumlichkeiten ein.

Noch schwebt der Baukrank über dem Gebäude an der Ludwig-Erhard-Straße 16. Im Sommer zieht eine Kanzlei in die modernen Räumlichkeiten ein.

Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Erle.  Der Büropark Schloss Berge in Gelsenkirchen bekommt einen Neuzugang. Die Kanzlei Hedwig & Banker & Partner hat sich ein Filetstück gesichert.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Der Büropark am Schloss Berge wächst weiter. Mit Hedwig & Banker & Partner bezieht schon bald ein „echtes Buersches Kulturgut“, wie Stadtrat Christopher Schmitt die Kanzlei nennt, an prominenter Stelle ein nagelneues Gebäude. Am Donnerstag wurde an der Ludwig-Erhard-Straße 16 gegenüber vom Finanzamt Richtfest gefeiert.

2500 Quadratmeter groß ist das Grundstück, auf dem der Steuerberater und Buchprüfer Klaus Hedwig sich im kommenden Sommer geschäftlich niederlassen will. Modern wirkt der Neubau mit 600 Quadratmetern Nutzfläche, der im dunklen Klinkergewand daherkommt. Er passt sich damit nicht nur optisch an die benachbarten Gebäude an. „Wir haben hier inzwischen einen sehr imposanten Besatz“, freut sich Christopher Schmitt beim Richtfest über den jüngsten Zuwachs am Büro- und Verwaltungsstandort.

Auf den hatte Hedwig, der seine Kanzlei bereits 1976 zusammen mit dem inzwischen verstorbenen Mitnamensgeber Joachim Banker gründete, schon länger ein Auge geworfen. „Schon bei Erschließung des Geländes 1990 hatte ich mich für die Lage interessiert“, erzählt er. „Leider hat es damals nicht geklappt.“ Umso mehr freue er sich nun aber auf den Einzug.

Kanzlei muss zuerst ins Übergangsquartier ziehen

Bevor die Kanzlei, zu deren Geschäftsführung auch Rechtsanwältin Catrin-Inken Grote-Pachur und Steuerberater Carsten Gusialowski gehören, mit insgesamt 20 Mitarbeitern nach Erle ziehen kann, wird jedoch noch einige Zeit vergehen. Weil der alte Standort an der Breddestraße davor allerdings schon geräumt werden muss, weicht das Team Mitte Dezember erst einmal in ein Übergangsquartier an der Isoldenstraße in Resse aus.

Unannehmlichkeiten, die der Bauherr in Kauf nimmt, um in der Stadt bleiben zu können. Als klar war, dass die Kanzlei den bisherigen Unternehmenssitz aufgeben muss, hatte Hedwig lange erfolglos nach einem passenden neuen Standort gesucht. Erst über die Wirtschaftsförderung konnte der schließlich gefunden werden – dazu noch in bester Lage. „Ein Coup“, findet Christopher Schmitt. „Die Kanzlei passt genau in den Büropark und stellt eine Bereicherung für ihn dar.“

Zuletzt hatten sich dort unter anderem ein Dienstleistungs- und Gesundheitszentrum mit Fresenius als Hauptmieter und die Schülerhilfe angesiedelt. Insgesamt befinden sich in dem Areal rund 1000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben