Mobilität

Bogestra setzt in Gelsenkirchen auf Elektrobusse

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (l.) übergab die Bewilligungsbescheide für Förderung der Elektromobilität im ÖPNV an den Bogestra-Vorstand Jörg Filter und Andreas Kerber und den Bochumer Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (Bildmitte).  

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (l.) übergab die Bewilligungsbescheide für Förderung der Elektromobilität im ÖPNV an den Bogestra-Vorstand Jörg Filter und Andreas Kerber und den Bochumer Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (Bildmitte).  

Foto: Michael Grosler / Bogestra

Gelsenkirchen/Bochum.  Durch Gelsenkirchen sollen ab 2020 neue Bogestra-Elektrobusse rollen. Der Bund fördert das Vorhaben mit 1,8 Millionen Euro.

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Mit 1,8 Millionen Euro fördert die Bundesregierung die Anschaffung von 20 Elektrobussen für die Bogestra. Das Verkehrsunternehmen freut sich schon sehr darauf.

Im Laufe des kommenden Jahres sollen die modernen Fahrzeuge zum Stückpreis von 600.000 Euro über die Bochumer und Gelsenkirchener Straßen rollen. Elektrobusse sind derzeit noch rund doppelt so teuer, wie ein herkömmliches mit Diesel angetriebenes Fahrzeug.

Linien sind schon festgelegt

Sogar die beiden Linien für Elektrobusse stehen schon fest. „In Bochum wird das die Linie 354 sein und in Gelsenkirchen die Linie 380“, sagt Bogestra-Sprecherin Sandra Bruns. Gleichzeitig würden die Elektrobusse auf speziellen Strecken getestet, etwa um das Verhalten der Fahrzeuge bei steigungsreichen Linien zu untersuchen. In Gelsenkirchen wird der Bus zwischen dem Gelsenkirchener Hauptbahnhof und dem Rathaus in Buer unterwegs sein und dabei das Sport-Paradies und die Schalker Meile sowie die Evangelischen Kliniken passieren.

Konsequenz aus der Dieselkrise

In die Investition eingeschlossen sind Mittel für den Umbau der Betriebshöfe und Werkstätten. In dieser Woche hatte Bundesumweltministerin Svenja Schulze die Förderbescheide zur Beschaffung von insgesamt 70 Elektrobussen für Verkehrsunternehmen aus Aachen, Bochum/Gelsenkirchen, Duisburg und Offenbach am Main übergeben. Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (SPD) und die Bogestra-Spitze nahmen die Bescheide entgegen. Allen beteiligten Städten werden insgesamt rund 14,3 Mio. Euro für die Beschaffung der Elektrobusse zur Verfügung gestellt. Bundesumweltministerin Schulze sagte: „Immer mehr Städte modernisieren ihren öffentlichen Nahverkehr. Das ist die richtige Konsequenz aus der Dieselkrise und den zu hohen Stickoxidwerten in der Luft.“

Die Bogestra setzt ab 2020 auf elektrisch angetriebene Busse, nachdem bereits 2017 rund 2/3 der Dienstwagenflotte auf Elektrobetrieb umgestellt wurden.

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