Berufs-Perspektiven

Blick in die Schul-Zukunft an Gelsenkirchener Berufskolleg

Im Bereich Informationstechnik besucht Michelle Neunzig (19) die Oberstufe am Berufskolleg für Technik und Gestaltung.   Interessenten zeigt sie im Foyer, wie die Steuerung einer digitalen Leuchtdiodenuhr aufgebaut ist.

Foto: Martin Möller

Im Bereich Informationstechnik besucht Michelle Neunzig (19) die Oberstufe am Berufskolleg für Technik und Gestaltung. Interessenten zeigt sie im Foyer, wie die Steuerung einer digitalen Leuchtdiodenuhr aufgebaut ist. Foto: Martin Möller

Gelsenkirchen.  Info-Abend am Berufkolleg für Technik und Gestaltung zeigte Ausbildungs-Möglichkeiten auf. Viele Schüler kamen, um sich zu informieren.

Der Info-Abend des Berufkollegs für Technik und Gestaltung an der Overwegstraße in dieser Woche war sehr gut besucht. Mehr als 80 Schüler, größtenteils gemeinsam mit den Eltern, nutzten die Gelegenheit, sich über das Bildungsangebot der Schule zu informieren. „Es war ein erfolgreicher Abend“, sagt Abteilungsleiterin Anne Schumacher. „Wir haben viele interessante Gespräche geführt, ich habe mich gefreut, dass so viel Interesse an unserem Angebot besteht.“

Schüler Norman ist mit seinem Vater gekommen, um eventuell Plan B zu begutachten. „Ich mache jetzt meinen Realschulabschluss, kann aber noch nicht sagen, mit welcher Qualifikation“, so der 15-Jährige. „Die Schule bietet jedoch gute Möglichkeiten und Voraussetzungen, wenn man weiß, in welche Richtung man gehen möchte.“ Und der Vater ergänzt: „Ob volles Abitur oder Fachabi – hier stehen den jungen Menschen einfach viele Wege offen.“

Ausbildung zur Gestaltungstechnischen Assistentin

Maja hingegen weiß ganz genau, was sie machen möchte. „Ich bin schon sehr kreativ und weiß genau, dass ich später in diesem Bereich eine Ausbildung oder ein Studium machen möchte“, zeigt sich die 16-Jährige selbstbewusst. „Hier kann ich meine Fachhochschulreife und eine Ausbildung zur Gestaltungstechnischen Assistentin zeitgleich machen.“

Während Anne Schumacher und ihre Kollegen bei einem Vortrag die teilnehmenden Schüler darüber aufgeklärt haben, welche Optionen und Bildungsgänge ihnen offen stehen, zeigten aktuelle Schüler im Foyer der Schule ihre praktischen Arbeiten. „Es ist doch wichtig, den neuen Schülern auch zu zeigen, was hier praktisch passiert“, sagt Enes Zander. Der 19-Jährige präsentiert mit zwei Mitschülern den Bereich der schulischen Ausbildung „Informationstechnische Assistenten“.

Vollabitur mit dem Schwerpunkt Ingenieurwissenschaften

Neben der schulischen Ausbildung erlangen die Schüler auch ihr Fachabitur. „Der Themenbereich ist sehr weit gefächert“, sagt Michelle Neunzig. Die 19-jährige Gelsenkirchenerin ist eine der wenigen Mädchen, die sich diesen Ausbildungsgang ausgesucht hat. „Von Elektrotechnik über Informatik bis hin auch zu einem gewissen Geschick fürs Handwerk ist bei uns eigentlich alles gefragt.“

Mit einer Besonderheit kann das Berufkolleg für Technik und Gestaltung punkten. „Wir bieten die Möglichkeit des Vollabiturs mit dem Schwerpunkt Ingenieurwissenschaften an“, sagt Abteilungsleiterin Anne Schumacher. „Das ist in unserer Region ein Alleinstellungsmerkmal, das Schüler sehr zu schätzen wissen, wenn sie wissen, dass sie genau in diesem Bereich nach der Schule tätig sein möchten.“ Grundsteine für das Studium seien damit auf jeden Fall gelegt, aber auch für verschiedene Ausbildungsberufe.

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