Bildung

Bildungsmesse in Gelsenkirchen diesmal kleiner und intensiv

Über Berufsaussichten, Karriere und die verschiedenen Studiengänge informierten sich die Studierenden bei der Bildungsmesse im Weiterbildungskolleg Emscher-Lippe.

Über Berufsaussichten, Karriere und die verschiedenen Studiengänge informierten sich die Studierenden bei der Bildungsmesse im Weiterbildungskolleg Emscher-Lippe.

Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Gelsenkirchen-Resse.  Weiterbildungskolleg Emscher-Lippe verzichtet auch unter Corona-Bedingungen nicht auf die Talenttage Ruhr. Studierende loten ihre Potentiale aus.

Es herrscht eine konzentrierte und dabei freundliche Atmosphäre in der Turnhalle. Nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr wollte man am Weiterbildungskolleg Emscher-Lippe an der Middelicher Straße auch unter Corona-Einschränkungen nicht auf die Talenttage Ruhr verzichten und hängte das Angebot der Bildungsmesse einfach etwas tiefer. „Die Gespräche zwischen den Studierenden und den Mitarbeitern der möglichen künftigen Arbeitgeber sind so vielleicht sogar noch intensiver, als wenn viel Betrieb herrschte“, kommentiert Anke Budde schmunzelnd, die kommissarische Leiterin des Kollegs.

Das entspricht dem Leitgedanken der Einrichtung, der Freiwilligkeit, mit der hier die allgemeine Hochschulreife oder die Fachoberschulreife, Abitur oder Fachabitur, erreicht werden können. Wie weit die Erwartungen und gleichzeitig auch die Möglichkeiten gefächert sind, zeigt ein „Blitzlicht“ bei einer Vierergruppe von Studierenden, die auf die nächsten Gesprächsmöglichkeiten wartet.

Die Möglichkeiten sind breit gefächert

Sefa lässt zunächst noch alles offen, will sich grundlegen über die Aussichten per Studium informieren. Furkan hat sich schon deutlich festgelegt, „entweder Polizei oder Bundeswehr“, Lena hat bereits eine Ausbildung absolviert und tastet „in Richtung sozialer Arbeit bei der Stadtverwaltung - oder Journalismus, ich schreibe gern“.

Kubilay geht aufs Ganze, „wenn es mit der 1,0 klappt: Medizin oder mindestens Jura“. Keine Frage, es ist Energie in der Luft.

Über allem steht die Freiwilligkeit

Die haben sich auch Anke Budde und Anja Held, die Koordinatorin für die Einführungsphase, bewahrt. Denn oft gelingt es, Rückschläge und Frustrationen wett zu machen, alte Muster zu durchbrechen. So wie hier bei der Bildungsmesse im 1:1-Gespräch, das anders ist als bei einer Bewerbung. „Potentiale erkennen, Potentiale nutzen“, ein offener Titel, der für beide Seiten gilt, Studierende wie Institutionen. Tische haben unter anderem aufgebaut die Polizei, die Stadtverwaltung, die Westfälische Hochschule und die Arbeitsagentur, die sogar auch als Arbeitgeber, ein kleinerer Kreis, alle im Gespräch.

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