Rockfestival

Bei Rock am Bahnwerk wird in Gelsenkirchen zwei Tage gerockt

Zwischen Bahnwaggons wird gerockt. Das Veranstaltungsformat „Rock am Bahnwerk“ geht in Runde sechs.

Zwischen Bahnwaggons wird gerockt. Das Veranstaltungsformat „Rock am Bahnwerk“ geht in Runde sechs.

Foto: Joachm Kleine-BÜning / FUNKE Foto Services

Gelsenkirchen.  Veranstaltungsgelände bei Rock am Bahnwerk ist auch in diesem Jahr das alte Bahnbetriebswerk Bismarck. 15 Bands rocken auf zwei Bühnen.

Für gleich zwei Tage wird es zwischen Schienen, historischen Dampfloks und einer unter Denkmalschutz stehenden Werkstatthalle wieder laut. Das Festival „Rock am Bahnwerk“ rollt in die sechste Runde. Veranstaltungsgelände ist auch in diesem Jahr, vom 14. bis 15. Juni, das alte Bahnbetriebswerk Bismarck an der Grimbergstraße 18. 15 Bands aus dem breitgefächerten Genre Rock werden auf zwei Bühnen für ordentlich Stimmung sorgen. 120 bis 150 Bands hätten sich in diesem Jahr beworben. Unter den Musikern lokale Bands, aber auch welche, die aus dem Ausland anreisen.

Veranstalter ist ein Schalke-Fanclub

Die einzelnen Acts stehen für jeweils 50 bis 80 Minuten auf der Bühne. „Es wird eine bunte Mischung geben. Von Deutschrock bis Metal und Hardrock ist alles dabei“, sagt Frank Ukowski, Vorsitzender vom „Blauweißen Partywaggon“. Der Schalke-Fanclub ist seit dem ersten Festival 2013 Veranstalter. Ukowski: „Auch wenn wir mittlerweile Bands aus dem Ausland haben, sind die meisten aus der Region. Den Regionalbezug haben wir uns damals auf die Fahne geschrieben und wollen wir auch beibehalten.“

Zum Line-Up gehören unter anderem die Gelsenkirchener Bands „Relate“, „Slippery Affair“ oder „Imperial Council“. Die letztgenannte Band ist seit dem Start dabei und hat sogar den Festivalsong zum Leitspruch „Normal ist woanders“ geschrieben und produziert. Warum sie immer noch dabei sind, erklärt Bandmitglied Sascha Lang: „Das was wir hier haben, gibt es nirgendwo anders. Die Geschichte des Orts und die Crew, die hier zusammenkommt ist einmalig.“ Das bestätigt auch Patrick Krahe von „Relate“, seit 2016 dabei. „Eine Hand wäscht hier die andere und man freundet sich an.“ Neben den „alten“ Hasen spielen auch Newcomer. Erstmals treten „ Unicorn Rodeo“ (Samstag, 15.40 Uhr) auf.

Die Headliner

Headliner in diesem Jahr, auch wenn Ukowski ungern von Headlinern spricht, da in seinen Augen alle Bands gleich sind, sind in diesem Jahr folgende Acts: Am Freitag „Split Heaven“ (ab 21.40 Uhr) und „Universe“ (ab 23.10 Uhr) sowie am Samstag „Scanner“ (ab 21.40 Uhr) und „Slippery Affair“ (23.10 Uhr). Die Metalband „Split Heaven“ kommt sogar extra aus Mexiko angereist. „Scanner“, in den späten 70er Jahren in Gelsenkirchen gegründet, ist schon viel in der Welt herumgekommen. Unter anderem spielte sie beim „Wacken“ und teilte sich mit „Motörhead“ eine Bühne.

Das Rahmenprogramm

Neben der Musik laden unter anderem Stände mit Bier, Softdrinks, Cocktails, Grillgut, bedruckten T-Shirts, Merchandise-Artikeln und ein Tätowierer zum Vorbeischauen ein. Einlass ist am Freitag um 17 Uhr, Beginn um 18 Uhr. Samstag werden um 14 Uhr die Tore geöffnet, los geht es dann um 15 Uhr. Laut Ukowski seien die Besucherzahlen in den letzten Jahren stetig gewachsen. 2018 schauten sich am Freitag 500 Menschen die Konzerte an, am Samstag kamen 900 Rockfans.

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