Neues Buch

Autoren lüften überraschende Geheimnisse aus Gelsenkirchen

Geheimnis Nummer 47 erzählt von einem merkwürdigen Kriminalfall auf dem Parkstreifen an der Hohenzollernstraße zwischen Bronner und Wanner Straße. Im Jahre 1958 kamen hier zwei Bergleute ums Leben

Geheimnis Nummer 47 erzählt von einem merkwürdigen Kriminalfall auf dem Parkstreifen an der Hohenzollernstraße zwischen Bronner und Wanner Straße. Im Jahre 1958 kamen hier zwei Bergleute ums Leben

Gelsenkirchen.   Als Kooperation mit der WAZ erschien im Bast-Medien-Verlag das Buch „Gelsenkirchener Geheimnisse“ mit 50 informativen Geschichten.

Echte Gelsenkirchener kennen ihre Stadt für gewöhnlich wie ihre Westentasche. Und dennoch: Auch diese Stadt birgt eine Menge Geheimnisse. Zumindest einen Teil davon zu lüften, das haben sich die Autoren Maira Schröer und Mike Durlacher auf die Fahnen geschrieben. Beide brachten jetzt in Kooperation mit der WAZ im Bast-Verlag das Buch „Gelsenkirchener Geheimnisse“ auf den Markt. Mit 50 überraschenden und lesenswerten Geschichten.

„Gelsenkirchen ist besser als sein Ruf“, verspricht Steffen Gaux, Leiter der WAZ-Redaktion Gelsenkirchen, in seinem Vorwort. Die zahlreichen Highlights wie Musiktheater, Schalker Arena oder Nordsternpark seien längst kein Geheimnis. Was aber sonst an Wissenswertem eher im Verborgenen blüht, das holt das neue Buch ans Tageslicht.

Woher kommt der rote Strich auf dem Asphalt?

Einiges davon mag mancher Leser kennen, aber neu entdecken, anderes wird ihn verblüffen. Wer weiß zum Beispiel schon, dass der steinerne Judas auf dem Grimberger Altar in der Bismarcker Bleckkirche die Gesichtszüge eines Königs trägt Es ist der Spanier Philipp II, ein Verfechter der Gegenreformation. Und noch ein Kuriosum: Dem Jünger Jesu hockt ein kleiner Drache auf der Schulter. Seine Zunge steckt so tief in Judas’ Ohr, das sie ihm zur Nase wieder raus kommt.

Oder wer weiß schon um die Bedeutung eines roten Striches, der sich über den Asphalt der ehemaligen Kokerei Alma zieht? Nun, hier legten sich einst flotte Kisten in enge Kurven, als es noch das Gelsenkirchener Motodrom, den Almaring, gab. Und wer kann die Mauervorsprünge in der Siedlung Klapheckenhof in Heßler erklären? Das Buch tut’s auf kurzweilige Weise, immer assistiert von Kennern aus der lokalen Szene.

Ein Kirchenfenster mit Schalker Fußballer

So einer berichtet auch von einem merkwürdigen Kriminalfall, der sich 1958 auf einem Parkstreifen an der Hohenzollernstraße ereignete.

Gut, wo Ernst Kuzzora einst die Fußballtickets verkaufte, wo die historische Ritterburg Haus Leithe vor sich hin vergammelt, wo ein Kirchenfenster einen Schalker Fußballer zeigt, das wissen die meisten Gelsenkirchener.

Ein informatives Buch für Kenner der Stadt und für solche, die sie ganz neu für sich entdecken wollen.

>>Info: Das Buch ist im Buchhandel für 19,90 Euro erhältlich. Mit Glück können zehn WAZ-Leserinnen und -leser ein Exemplar gewinnen. Die Gewinner erhalten ihr Buch dann per Post.


Eine Postkarte oder eine Mail genügt bis zum Samstag, 18. August, mit dem Stichwort „Gelsenkirchener Geheimnisse“ an: Bast Medien GmbH, Münsterstr. 35, 88662 Überlingen. Oder: info@bast-medien.de

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