Baukunst

Ausstellung rund ums Bauingenieurwesen in Gelsenkirchen

Während der Vorbereitung von "Visionäre und Alltagshelden" posierten die Ausstellungsmacher Hubertus Brauer, Vizepräsident der Ingenieurkammer Bau NRW, Ursula Kleefisch-Jobst, Generalkuratorin des Museums für Architektur und Ingenieurkunst NRW, Beate Wiemann, Hauptsgeschäftsführerin des Bauindustrieverbandes NRW sowie die Kuratorin Cornelia Hellstern im Stadtbauraum.

Foto: Olaf Ziegler

Während der Vorbereitung von "Visionäre und Alltagshelden" posierten die Ausstellungsmacher Hubertus Brauer, Vizepräsident der Ingenieurkammer Bau NRW, Ursula Kleefisch-Jobst, Generalkuratorin des Museums für Architektur und Ingenieurkunst NRW, Beate Wiemann, Hauptsgeschäftsführerin des Bauindustrieverbandes NRW sowie die Kuratorin Cornelia Hellstern im Stadtbauraum. Foto: Olaf Ziegler

gelsenkirchen-Feldmark.   Am Donnerstag, 17. Mai, eröffnet „Visionäre und Alltagshelden“ im Zechengebäude Stadtbauraum. Laien und Fachkundige sind eingeladen.

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Ingenieure im Bauwesen sind Gestalter, Erfinder, Tüftler und Unternehmer. Es sind Menschen, die den Alltag nicht nur erleichtern, sondern auch nach Lösungen für aktuelle Herausforderungen und Probleme suchen. Die Ausstellung „Visionäre und Alltagshelden. Ingenieure–Bauen–Zukunft“ gibt einen Einblick in die historische Entwicklung des Berufs über die Gegenwart bis hinein in die Zukunft.

Die Ausstellung ist eine Koproduktion des Museums für Architektur und Ingenieurkunst NRW und des Oskar-von-Miller-Forums in München und wird in Zusammenarbeit mit der Ingenieurkammer-Bau NRW und dem Bauindustrieverband NRW präsentiert. Als Veranstaltungsort wird der Stadtbauraum, ein ehemaliges Zechengebäude mit außergewöhnlicher Architektur und hohen Decken, genutzt.

Thematische Schwerpunkte

Protagonisten, Meilensteine, klassische Bauaufgaben und Erfindungen, die die gesellschaftliche und kulturelle Relevanz des Bauingenieurwesens prägten, bilden einen Teil der Ausstellung. In einem zentralen, begehbaren Messfeld werden Werke von 90 Ingenieuren und ihre Entwicklungen inszeniert. Dabei können die Besucher selbst entscheiden, wie sie die verschiedenen Stationen durchlaufen.

Fotos, Grafiken, Modelle und Videos erläutern Bauprozesse von beeindruckenden, aktuellen Projekten. Sie bilden den zweiten Teil der Präsentation. Die Versorgung mit Wasser und Energie, Sicherheit und Schutz, Mobilität und Transport stehen dabei thematisch im Mittelpunkt. „Uns war es wichtig, die Themen von den Bedürfnissen der Gesellschaft abzuleiten“, sagt Ursula Kleefisch-Jobst, Geschäftsführende Generalkuratorin des Museums für Architektur und Ingenieurkunst. Denn: Die Ausstellung richtet sich nicht nur an Fachkundige, auch interessierte Laien haben die Möglichkeit ihr Wissen zu erweitern.

Digitalisierung im Bauwesen immer stärker

Ziel der Ausstellung ist es auch die Branche dem Nachwuchs näher zu bringen und schmackhaft zu machen. „Es ist immer noch ein Job mit Zukunft“, sagt Beate Wiemann, Hauptgeschäftsführerin des Bauindustrieverbands NRW.

Weiter widmet sich die Ausstellung der Digitalisierung im Bauwesen, „Die neuen Möglichkeiten verändert die Branche derzeit stark“, so Wiemann. Darunter fallen beispielsweise Häuser in 3D-Druck, Simulationen zum Führen eines Baggers, dreidimensionale Baupläne oder der Einsatz von Robotern auf Baustellen. Der Verkehr in NRW ist ebenfalls Thema. Mit leistungsstarken Verkehrsnetzen für unterschiedliche Transportmittel stellen die Ingenieure aktuell die Weichen für die mobile Zukunft.

>>>Infobox: Ausstellung bis zum 1. Juli

Die Ausstellung im Stadtbauraum, Boniverstraße 30, startet am morgigen Donnerstag, 17. Mai, und läuft bis zum 1. Juli.


Öffnungszeiten: Dienstags, mittwochs, freitags und samstags von 12 bis 18 Uhr. Donnerstags ist die Ausstellung von 12 bis 20 Uhr zugänglich, montags ist das Gebäude geschlossen. Der Eintritt ist frei.

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