Gesundheit

Ausschuss stellt sich hinter Arbeit der Kinderklinik in Buer

Szene aus dem Dokumentarfilm „Elternschule“.

Szene aus dem Dokumentarfilm „Elternschule“.

Foto: Zorrofilm 

Gelsenkirchen-Buer.   Ein Team der Kinderklinik am Bergmannsheil Buer stand im Gelsenkirchener Gesundheitsausschuss Rede und Antwort. Nun gibt es eine Erklärung.

Der Gelsenkirchener Ausschuss für Gesundheit und Verbraucherschutz der Stadt hatte in der letzten Sitzung eine Delegation von Bergmannsheil und Kinderklinik Buer (BKB) zu Gast. Anlass waren die Diskussionen über Therapiemethoden der Psychosomatischen Abteilung der Kinder- und Jugendklinik im Herbst 2018, die der Kinofilm „Elternschule“ dokumentiert hatte. Klinikgeschäftsführer Werner Neugebauer, der Ärztliche Direktor Dr. Gerrit Lautner, der Ärztliche Leiter der Abteilung, Dr. Kurt-André Lion, sowie Dietmar Langer als Leitender Therapeut der Abteilung beantworteten Fragen zur Arbeit in der Klinik und Hintergründen der heftigen Debatten. Die Gäste betonten, das alle im Film Mitwirkenden lange im Vorfeld eingebunden worden seien, viele bewusst als Botschafter für die erfolgreiche Therapie mitwirken.

Ärztekammer bescheinigt der Klinik Unbedenklichkeit

Neben den heftigen Diskussionen hatte es auch Strafanzeigen gegeben, die jedoch von der Staatsanwaltschaft eingestellt wurden. Auch Prüfungen von Bezirksregierung und Ärztekammer bescheinigten der Klinik Unbedenklichkeit und wissenschaftlich fundierte Arbeit.

Auch Ausschussmitglieder berichten von Behandlungserfolgen der Klinik, die Bürger rückgemeldet hätten. Der Ausschuss stimmte am Ende einmütig dem Antrag zu, sich mit einer gemeinsamen Erklärung hinter die Arbeit der Kinderklinik zu stellen. Die Erklärung soll in der nächsten Sitzung verabschiedet werden, um ein Zeichen für eine sachorientierte und fundierte Debatte gegen Vorverurteilungen zu setzen.

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