Raser

Audifahrer (33) rast mit Tempo 112 durch Gelsenkirchen

Die Gelsenkirchener Polizei hat bei Verkehrskontrollen erneut viele Temposünder erwischt.

Die Gelsenkirchener Polizei hat bei Verkehrskontrollen erneut viele Temposünder erwischt.

Foto: Foto: Olaf Ziegler / Funke Foto Services GmbH

Gelsenkirchen  Ein Audifahrer aus Gelsenkirchen hatte es extrem eilig: Er fuhr mit 112 Stundenkilometern durch die Stadt. Folge: Doppelte Geldbuße, Fahrverbot.

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. Erneut hat ein Autofahrer bei Geschwindigkeitsmessungen weit über die Stränge geschlagen. Am Dienstag stoppte die Gelsenkirchener Polizei einen 33-jährigen Autofahrer, der mit 112 Stundenkilometern durch die Stadt gerast ist. Die Beamten zogen den 33-jährigen Gelsenkirchener um 17.50 Uhr an der Marler Straße in Hassel aus dem Verkehr, weil er das vorgeschriebene Limit von Tempo 50 um ganze 62 Stundenkilometer überschritten hat. Sein unverantwortliches Verhalten kostet den Raser jetzt die doppelte Geldbuße. Neben 880 Euro Bußgeld erwarten den Autofahrer außerdem zwei Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg sowie ein zweimonatiges Fahrverbot.

Anhalteweg jenseits der 100 Meter-Marke

Insgesamt registrierten die Einsatzkräfte in der Zeit von 16.30 bis 18 Uhr weitere 14 Tempoüberschreitungen. Die Polizei ahndet massive Geschwindigkeitsverstöße konsequent, denn Raser gefährden wissentlich Menschenleben. „Bei doppelter Geschwindigkeit wird der Bremsweg viermal so lang“, erklärt Polizei-Sprecherin Katrin Schute. Dass heißt im aktuellen Fall, der Raser wäre beim Tritt auf die Bremse mit eingerechneter Reaktionszeit erst jenseits der 100 Meter-Marke zum Stehen gekommen. Ein tödliches Risiko, wenn etwa ein Kind plötzlich auf die Straße läuft.

Jeder dritte Tote im Verkehr geht auf Raser zurück

Tempolimits einzuhalten, sagt daher die Polizei, ist keine Bitte an die Autofahrer, sondern geltendes Recht, an das sich alle Verkehrsteilnehmer halten müssen. Denn jeder dritte Tote im Straßenverkehr geht auf zu schnelle, unangepasste oder riskante Fahrweise zurück.

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