Gelsenkirchen-Altstadt. Krumme Geschäfte mit Böllern sind einem Teenager in Gelsenkirchen zum Verhängnis geworden. Er muss sich nun einem Strafverfahren stellen.

Teenager haben einen 14-Jährigen beschuldigt, seine Einnahmen durch den Verkauf von Böllern mit Gewalt angekurbelt zu haben. Die Gelsenkirchener Polizei ermittelt nun wegen räuberischer Erpressung.

Böllerwurf beim Vorbeifahren einer Gelsenkirchener Streife – Teenager (14) droht Gleichaltrigen Gewalt an

Einsatzkräfte sind am Sonntag, 26. November, gegen 20.30 Uhr an der Hauptstraße unterwegs gewesen, als sie beobachteten, wie aus einer Gruppe heraus ein Böller auf die Fahrbahn geworfen wurden. Daraufhin flüchtete ein 14-Jähriger vor den Beamten in Richtung Ringstraße. Die Polizisten stoppten den Jugendlichen, stellten seine Umhängetasche mit 16 weiteren Böllern sicher und brachten ihn anschließend zur Feststellung seiner Identität zur Polizeiwache.

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Zwei 13 und 14 Jahre alte Gelsenkirchener aus der Gruppe gaben an, dass der Tatverdächtige sie zuvor unter Androhung von Gewalt zum Kauf seiner Böller hatte zwingen wollen. Der 14-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an seine Mutter übergeben. Ein Strafverfahren ist eingeleitet.