Gelsenkirchen. Straßensperrung in Gelsenkirchen und lange Staus: Bei einem schweren Unfall wurde drei Männer verletzt – aus Bochum, Essen und Gelsenkirchen.

Nach einem Verkehrsunfall in Gelsenkirchen sind drei Männer (55, 52, 43) ins Krankenhaus eingeliefert worden. Eine Hauptverkehrsachse war gut eine Stunde gesperrt. Es bildete sich ein langer Stau. Mittlerweile fließt der (Bahn-)Verkehr wieder.

Unfall in Gelsenkirchen: Zwei Autos landen im Gleisbett, drei Männer im Krankenhaus

Drei Autos waren nach Angaben der Polizei an dem Unfall am Freitag, 17. November, gegen 6.15 Uhr an der Kreuzung Kurt-Schumacher-Straße/Emil-Zimmermann-Allee beteiligt. Zwei Fahrzeuge landeten dabei im Gleisbett der Linie 302 an der Kurt-Schumacher-Straße.

Der Polizei zufolge fuhr ein 52 Jahre alter Bochumer mit seinem Auto über die Kurt-Schumacher-Straße in Richtung Buer. In Höhe der Emil-Zimmermann-Allee beabsichtigte er offenbar, nach rechts auf eben jene Straße abzubiegen. Aus noch ungeklärter Ursache kam er dabei nach links von der Fahrbahn ab. Hierbei touchierte er den Wagen eines 43-jährigen Gelsenkircheners. Die beiden Fahrzeuge kamen im Gleisbett, in der Mitte der Kurt-Schumacher-Straße, zum Stehen. Auch ein drittes Auto wurde in den Unfall involviert. Der Gelsenkirchener, der Bochumer sowie der Fahrer des dritten Autos, ein 55 Jahre alter Essener, kamen ins Krankenhaus.

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Die Bergung bzw. das Abschleppen der Autos gestaltete sich schwierig wegen der nahen Oberleitungen der Straßenbahn und der Gefahr eines Stromschlags. Laut Polizei ist die Kurt-Schumacher-Straße zur Unfallaufnahme von 7.40 Uhr bis 8.40 Uhr gesperrt worden, weshalb es zu längeren Staus kam.

Der ins Stocken geratene Verkehr hat am Freitagvormittag wieder Fahrt aufgenommen, nachdem die gesperrte Rechtsabbiegespur an der Emil-Zimmermann-Allee kurz nach zehn Uhr wieder freigegeben worden ist. Auch in Fahrtrichtung Norden auf der Kurt-Schumacher-Straße hieß es parallel dazu: Bahn frei. Nur in Richtung Süden ging es länger zäher zu, weil wegen Bergung der Fahrzeuge eine Spur nicht nutzbar war.

Bogestra: Alter Rhythmus nicht sofort wiederherstellbar

In Richtung A2 ging aufgrund des Unfalls lange nichts mehr. Die Straßenbahnen endeten schon an der Veltins-Arena. Bis 10.30 Uhr mussten Bahnpendler in Buer nach Angaben der Bogestra auf die Linien 301 oder 380 ausweichen. Danach wurde die Streckentrennung nach Angaben eines Sprechers aufgehoben: „Es dauert aber immer eine Weile, bis sich der Bahnverkehr nach so einer Störung wieder einpendelt.“