Gelsenkirchen-Buer. Ortsverein Buer-Mitte I reagiert erleichtert auf geplanten Ankauf. Seniorenwohnen an dieser Stelle sei für Buer nicht von Vorteil.

Erfreut und erleichtert reagiert der SPD-Ortsverein Buer-Mitte I auf die neuen Pläne zur Nachfolgenutzung des ehemaligen Post-Gebäudes an der Königswiese. Wie berichtet, verfolgt der jetzige Eigentümer, die BMP Grundbesitzgesellschaft mbH in Wirges, derzeit nicht mehr den Umbau des denkmalgeschützten historischen Gebäudes für Seniorenwohnen.

„Wir sind sehr froh darüber, dass die Akteure der Buer-Management-Gesellschaft anstreben, das Gebäude zur Revitalisierung der Buerschen City nutzen zu wollen. Es wäre großartig, wenn es gelingen würde, mit diesem so markanten Gebäude die Zentrums- und Erlebnisfunktion in diesem Teil der Innenstadt zu stärken“, so Sandra Latzke, SPD-Stadtverordnete aus Buer.

Gelsenkirchener SPD wünscht sich gastronomisches und kulturelles Angebot

Buers SPD-Stadtverordnete Sandra Latzke reagiert erleichtert auf den Bericht dieser Zeitung, dass die Nutzung des alten Gelsenkirchener Post-Gebäudes für Seniorenwohnen offenbar vom Tisch ist.
Buers SPD-Stadtverordnete Sandra Latzke reagiert erleichtert auf den Bericht dieser Zeitung, dass die Nutzung des alten Gelsenkirchener Post-Gebäudes für Seniorenwohnen offenbar vom Tisch ist. © Oliver Mengedoht / FUNKE Foto Services | Oliver Mengedoht

„Wir begrüßen auch ausdrücklich, dass sich für die zukünftige Planung ausreichend Zeit genommen wird. Wenn damit ein wichtiger Baustein des Integrierten Entwicklungskonzepts für das Zentrum Buer realisiert werden könnte, beispielsweise mit einem gastronomischen und kulturellen Angebot, wäre das ein echter Gewinn für die buersche Innenstadt“, ergänzt Rita Schröder, SPD-Bezirksverordnete.

Daniel Schliefke, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Buer-Mitte I, betont: Es sei wichtig, dass in der Stadtentwicklung alle Generationen in den Blick genommen werden. „Aus unserer Sicht wären Seniorenwohnungen an dieser Stelle aber nicht von Vorteil für Buer. Interessenkonflikte, beispielsweise mit der Gastronomie am Sankt-Urbanus-Platz und Umgebung, wären vorprogrammiert.“