Digitalisierung

App-Entwicklung: Gelsenkirchen bei Förderwettbewerb weiter

Die Stadt macht einen weiteren Schritt, digitale Zukunft zu gestalten: Sie entwickelt derzeit an einer Smartphone-App, die nun bei einem Förderwettbewerb eine Runde weiter gekommen ist.

Die Stadt macht einen weiteren Schritt, digitale Zukunft zu gestalten: Sie entwickelt derzeit an einer Smartphone-App, die nun bei einem Förderwettbewerb eine Runde weiter gekommen ist.

Gelsenkirchen.  Ein weiterer Schritt, die digitale Zukunft der Stadt zu gestalten: Eine Gelsenkirchener App wird während eines Wettbewerbs nun weiterentwickelt.

Gelsenkirchen macht einen weiteren Schritt, digitale Zukunft zu gestalten: Die Gelsenkirchener Authentifizierungs-App SmartphoneID+ kann während eines Bundes-Innovationswettbewerbs weiterentwickelt werden. Die Stadt hatte in der Vergangenheit gemeinsam mit verschiedenen Partnern am Innovationswettbewerb „Schaufenster Sichere Digitale Identitäten“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) teilgenommen. Das eingereichte Gelsenkirchener Projekt ist eines von elf Schaufensterprojekten, die es nun in die zweite Runde geschafft haben.

Technische Lösungen made in Gelsenkirchen genießen hohes Ansehen

„Gelsenkirchen ist bei einem weiteren Förderprojekt ausgewählt worden. Das zeigt, dass digitale Lösungen made in Gelsenkirchen mittlerweile auch auf Bundesebene hohes Ansehen genießen“, so Maik Luhmann, Beauftragter für Digitalisierung der Stadt Gelsenkirchen.

Zum Hintergrund: Mit dem Innnovationswettbewerb „Schaufenster Sichere Digitale Identitäten“ hatte das BMWi bereits Ende des vergangenen Jahres einen Förderaufruf gestartet, der die Entwicklung einer einheitlichen, bundesweit nutzbaren so genannten ID-Lösung voranbringen soll. Die ID-Lösung soll eine digitale Identifikation per Smartphone gegenüber Behörden und Unternehmen ermöglichen.

Projekte werden mit bis zu 15 Millionen Euro gefördert

Das bedeutet beispielsweise, dass in Zukunft behördliche Prozesse komplett und medienbruchfrei abgebildet werden können. Konkret könnte es dann von der digitalen Beantragung eines Dokuments über die Identifizierung und Authentifizierung bis hin zur Zahlung der anfallenden Gebühr gehen.

Mit Start der Wettbewerbsphase am 1. Juni 2020 erarbeitet das Projektkonsortium zunächst ein Umsetzungskonzept für die SmartphoneID+, das aufzeigen soll, in welchen konkreten Lebensbereichen die App Mehrwerte für die Bürger schafft. Wird das Konzept für gut befunden, kommt das Projekt in die Umsetzungsphase, für die sich lediglich drei Schaufensterprojekte qualifizieren können.

Grundlage für Gelsenkirchen ist ein NRW-Modellprojekt

Grundlage für die Smartphone ID+ ist das NRW-Modellprojekt „Smartphone-Bürger-ID“, das im Rahmen der Digitalen Modellregionen NRW gefördert und gemeinsam durch die Stadt Gelsenkirchen, die XignSys GmbH, das if(is) der Westfälischen Hochschule sowie die Stadt Aachen umgesetzt wird. Lukas Rissel, der das Projekt seitens der Stadt begleitet, freut sich über die Weiterentwicklung der Gelsenkirchener Authentifizierungs-App: „Durch das Förderprogramm der Digitalen Modellregionen NRW hatten wir in unserer Arbeit den Fokus bereits auf das Thema digitale Identitäten gelegt. Mit dem Innovationswettbewerb sehen wir jetzt die Chance, diesen Schwerpunkt zu vertiefen.“

Die nächste Wettbewerbsphase, in der das Konzept detailliert ausgearbeitet werden soll, wird vom BMWi mit rund 440.000 Euro gefördert. Diese Projekte werden dann jeweils mit bis zu 15 Mio. Euro gefördert und sollen untereinander so interoperabel sein, dass am Ende eine ID-Lösung entsteht, die bundesweit nutzbar sein soll.

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